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CraftTour 2020 führte in die Brauküche 35

Nach zwei erfolgreichen CraftTour-Workshops im vergangenen Jahr führte der letzte Stopp der Tour nun zur Brauküche 35.

Personengruppe: Die CraftTour der Sparte Gewerbe und Handwerk der WKNÖ führte dieses Mal in die Brauküche 35 nach Schalladorf. Der Workshop bot den geladenen BloggerInnen Einblicke in das Brauhandwerk.
© Joanna Piestrzynska Die CraftTour der Sparte Gewerbe und Handwerk der WKNÖ führte dieses Mal in die Brauküche 35 nach Schalladorf. Der Workshop bot den geladenen BloggerInnen Einblicke in das Brauhandwerk.

In einem zur Mikrobrauerei umgewandelten ehemaligen Bauernhof im Weinviertel erfuhren die teilnehmenden BloggerInnen hautnah alles über die hohe Braukunst: Vom 1x1 des Bieres über eine Führung durch den Handwerksbetrieb bis hin zum Food Pairing. Unter Anleitung der Brauexperten durften die TeilnehmerInnen auch selbst Hand anlegen und ihren eigenen Bier-Sud brauen.

„Durch die CraftTour wird es möglich, hinter den Vorhang unserer einzigartigen Handwerksbetriebe zu blicken und ein Gefühl dafür zu vermitteln, welch enormes Know-how hinter unseren heimischen Qualitäts-Produkten steckt. Betriebe wie die Brauküche 35 machen erlebbar, wie Traditionshandwerk modern interpretiert wird“, betont Wolfgang Ecker, Spartenobmann der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Gewerbe und Handwerk.

Der Trend um Craft-Bier begann vor Jahren in den USA. Kleine Brauereien, sogenannte „Micro Breweries“, haben sich vom Geschmacks-Mainstream der Großproduzenten verabschiedet und sehen Bier als eigenes kulinarisches Erlebnis: Ob mit Lagerung im Holzfass oder mutigen Craft-Bier-Kreationen mit Komponenten wie Ingwer, Karamell oder Früchten.
Inspiriert durch die Craftbier-Kultur Neuseelands erstanden Kathrin Erlebach und Jörg Gartler 2010 einen alten Bauernhof in Schalladorf und funktionierten diesen zu einer Brauküche um. Mit Biersorten vom klassischen Hausbier bis zum amerikanischen Ale lässt das Sortiment kaum Wünsche offen. Ganz nach dem Motto „Heute brau ich, morgen back ich“, erweitert die Brauküche 35 ihr Sortiment und gibt dem bei der Produktion entstehenden Biertreber-Abfall ein zweites Leben. Das hochwertige Nebenprodukt wird nun im Sinne der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu Bio-Biertrebermehl aufbereitet und verkauft.

In den Braukursen kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz: Neben Bier-Verkostungen werden beim Food Pairing auch die besten Kombinationen mit Speisen erprobt. „Bei uns beginnt und endet alles in der Küche. Man startet die Produktentwicklung im Kleinen, experimentiert mit Produkten und Gewürzen. Nach dem Brauprozess fließt dann auch der Biertreber als Mehl wieder in unsere Küche mit ein – ganz im Sinne unserer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft“, erklären die beiden „Brauköche“.

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V.l.: WKNÖ-Direktor Johannes Schedlbauer, NÖ Spartengeschäftsführerin Angelika Aubrunner, Bundessparten-Geschäftsführer Reinhard Kainz, Bundessparten-Obfrau Renate Scheichelbauer-Schuster, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und NÖ Spartenobmann Wolfgang Ecker.

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