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Corona verändert Konsumverhalten

Da nur bestimmte Geschäfte geöffnet sein dürfen, gibt die Mehrheit der Menschen in Österreich (57 Prozent) aktuell weniger Geld im Handel aus. Das aktuelle Stimmungsbild wurde vom Gallup-Institut Österreich untersucht.

Ansteigende Geldsäulen symbolisieren den Geldstau bei KonsumentInnen.
© Pixabay Je länger die Krise andauert, desto mehr „staut“ sich bei den KonsumentInnen das Geld.

Dieses Konsumverhalten könnte auch in der Zeit nach Corona der Fall sein. Das ist eines der ernüchternden Ergebnisse einer repräsentativen Befragung (n=1000), durchgeführt von 2. bis 5. April 2020.

Die Auswertung für den Wirtschaftsbereich Handel erfolgte durch Gallup im Auftrag der Bundessparte Handel. „Die Corona-Krise verändert das Konsumverhalten", fasst Obmann Franz Kirnbauer (NÖ Sparte Handel) die Erhebungsergebnisse zusammen.

Nicht ausgegebenes Geld wird auch angelegt

Was geschieht mit dem Geld, das während Corona weniger ausgegeben wird? Mehr als drei Viertel der Befragten wollen ihr Geld nach Ende der Corona-Krise zwar teilweise ausgeben, aber zu einem Gutteil auch anlegen. Weitere elf Prozent wollen es zur Gänze aufs Sparbuch überweisen oder in Finanzprodukten anlegen.

Von den meisten wird „Urlaub danach" geplant

Jene Befragten, die ihr Geld nicht sparen oder anlegen und für später Ausgabebereitschaft signalisieren, artikulieren folgende Präferenzen: 46 Prozent wollen das im Bereich Reisen/Urlaub tun, 44 Prozent beabsichtigen Ausgaben im Bereich Gastronomie, also in Restaurants, Kaffeehäusern, oder Bars.

42 Prozent planen für die Zeit danach die Anschaffung von Kleidung und Schuhen, 40 Prozent den Einkauf von Lebensmitteln, 34 Prozent den Kauf von Pflanzen und Gartenartikeln. Dann folgen Baumarkt-/Heimwerkerartikel (25 Prozent), Kosmetika und Hygieneartikel (20 Prozent), Bücher (17 Prozent) sowie Möbel und Einrichtungsgegenstände (15 Prozent). Auf den Plätzen, aber noch mit einer Kaufabsicht im zweistelligen Prozentbereich, folgen die Anschaffung von Auto oder Motorrad (13 Prozent), Sportartikeln (12) sowie Computer und Computerzubehör (11 Prozent). Franz Kirnbauer verweist darauf, „dass der Handel – im Teamwork von Arbeitgebern und Beschäftigten – bisher Großartiges geleistet hat. Aber auch wenn viele Läden nun wieder aufsperren durften, bedeutet das nicht, dass der Handel schon über den Berg wäre. Uns stehen jedenfalls noch schwere Zeiten bevor. Es ist daher wichtig für uns alle, dass möglichst jeder Euro, der ausgegeben wird, im Land bleibt."

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