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Calma-Tec schluckt den Schall mit der „Ulmer Welle“

Mödlinger Unternehmen konzentriert sich auf die Physik des Schalls und setzt auf Leichtbauweise.

Die neue Generation von Schallschutzwänden der Calma-Tec Lärmschutzsysteme GmbH kann nunmehr auch in Grünzonen zwischen Bäumen und auf unebenem Gelände errichtet werden.
© Calma-Tec Die neue Generation von Schallschutzwänden der Calma-Tec Lärmschutzsysteme GmbH kann nunmehr auch in Grünzonen zwischen Bäumen und auf unebenem Gelände errichtet werden.

Eine völlig neue Generation von Schallschutzwänden hat die Calma-Tec Lärmschutzsysteme GmbH in Mödling ent­­­wickelt. Zum ersten Mal können Schallschutzsysteme in Grünzonen zwischen Bäumen und auf unebenem Gelände errichtet werden. „Wir hatten eine Anfrage der Stadt Ulm für so eine Schallschutzwand und haben die Lösung dann auch gleich ‚Ulmer Welle‘ benannt“, erklärte Firmeneigentümer Wolfgang Brunbauer dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Diese Entwicklung ist dem NÖ Innovationspreis 2017 eine Anerkennung wert gewesen.

„Schon seit vielen Jahren befassen wir uns mit dem Thema Schallschutz und bezeichnen unsere Produkte als Lärmschlucksysteme. Wir tragen der Physik des Schalls Rechnung und wählen dementsprechend das Material für unsere Systeme, damit der Schall nicht einseitig reflektiert, sondern geschluckt wird“, so Brunbauer.

Die „Ulmer Welle“ besteht aus Poly­ethylen-Schaumelementen und GFK-Schalen. Die Leichtbauweise macht es möglich, diese Elemente auch in einem Wald aufzustellen. Entwickelt worden sind sie zusammen mit der Partnerfirma Premier in Dubai. Künftig sollen die Elemente bei einem Partner in der Steiermark in Serie produziert werden. „Dieses Schallschlucksystem kann sowohl im urbanen Bereich bestens eingesetzt werden, als auch an Autobahnen im ländlichen Raum“, informiert Brunbauer.

Calma-Tec forscht, finanziert und kümmert sich um die Logistik der einzelnen Projekte. Gefertigt und montiert wird mit Partnerfirmen. 2017 wird in Deutschland nicht nur die „Ulmer Welle“ mit 400 Laufmetern in Ulm gebaut, sondern ebendort auch noch eine zweite Schallschluckwand mit 600 Metern sowie eine weitere im hessischen Fulda mit knapp zwei Kilometern errichtet. Stolz ist Brunbauer darauf, dass die „Ulmer Welle“ nur eine Bauzeit von 14 Tagen erfordert. Der „Schallschlucker“ aus NÖ geht am 13. Dezember in Betrieb.

Mit drei Mitarbeitern wird die Mödlinger Firma heuer einen Umsatz von mehr als einer Million Euro erzielen. Die Exportquote beträgt 100 Prozent.

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