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Jubiläum: Blühendste NÖ Gemeinden zum 50. Mal gekürt

Seit mittlerweile 50 Jahren setzt sich die Initiative „Blühendes Niederösterreich“ für mehr Blütenpracht in den Gemeinden ein. Jahr für Jahr werden die NÖ Gemeinden von einer Fachjury unter die Lupe genommen und „die blühendsten“ vor den Vorhang gebeten.

V.l.: Stefan Schmuckenschlager, Stefan Schuster, Direktor Franz Raab (Landwirtschaftskammer NÖ), LH-Stv. Stephan Pernkopf, Hannes Seidl, WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser und Florian Diertl.
© LK NÖ/Erich Marschik V.l.: Stefan Schmuckenschlager, Stefan Schuster, Direktor Franz Raab (Landwirtschaftskammer NÖ), LH-Stv. Stephan Pernkopf, Hannes Seidl, WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser und Florian Diertl.
68 Tage lang tourte heuer wieder eine Fachjury quer durch Niederösterreich und bewertete, welche Gemeinden mit ihren Blumenbeeten einen ganz besonderen Blickfang für die Bevölkerung zu bieten hatten. Im diesjährigen Blumenjahr alles andere als eine leichte Aufgabe. Denn Hitze und Trockenheit setzten auch den Blumen zu. „Unsere Gärtner in Niederösterreich erkennen, dass der Trend immer mehr in Richtung hitzebeständiger Pflanzen geht und haben bereits ein entsprechendes Sortiment im Angebot“, erklärt Johannes Käfer, Obmann der Gärtnervereinigung NÖ.

50 Jahre erfolgreich aufgeblüht

„Früher haben wir uns schon gefreut, wenn Blumenkästen mit Pelargonien aufgestellt wurden. Heutzutage lassen sich Gemeinden immer mehr einfallen, um Plätze oder Häuser so zu gestalten, dass man Lust zum Verweilen hat. Traditionelles wird dabei gerne mit modernen Pflanzen kombiniert und so wird auch die Jugend mit ins Boot geholt“, so Josef Pleil, der als vormaliger Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich die Initiative „Blühendes Niederösterreich“ begleitet hat.
„Ziel der Initiative `Blühendes Niederösterreich` ist es, mit Blumen zu begeistern. Schöne Gemeinden tragen zur Lebensqualität bei uns in Niederösterreich bei. Das braucht viele Freiwillige, die tagtäglich mehr für die Gemeinschaft tun, als sie eigentlich müssten“, freut sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und gratuliert den diesjährigen Sieger-
Gemeinden.

Insgesamt profitieren rund 142.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher von den „Blühenden Gemeindeprojekten“.

Über 1.000 Gemeinden haben sich in den letzten 50 Jahren dem Bewerb „Blühendes Niederösterreich“ gestellt. Etwas, dass nur dem hohen Maß an Eigeninitiative zu verdanken ist, welche die Gemeinden in Sachen Blumenschmuck an den Tag gelegt haben. Es sind aber nicht nur große Gemeinden, die sich der blühenden Vielfalt verschrieben haben.
So zählte die kleinste Gemeinde, die jemals teilgenommen hat 23 Einwohner, trug den Ortsnamen Wieden und war eine Katastralgemeinde von Pyhra.
Ganze sechs Mal konnte die Stadtgemeinde Tulln den Landes­sieg für sich entscheiden und liegt damit unangefochten auf Platz eins im 50-Jahres-Ranking. Bis heute lebt die Initiative von den Fachjuroren, die durchs Land ziehen und die Gemeinden bewerten.
Der älteste Juror konnte heuer seinen 90. Geburtstag feiern und freut sich bereits auf die Juryfahrt 2019, während der jüngste Juror 23 Jahre alt ist.


Preisträger 2018 nach Kategorien

Gruppe Kleinstgemeinden:
1. Guntrams
2. Nesselstauden
3. Annatsberg

Gruppe 1
(250 bis 800 Einwohner)
1. St. Georgen an der Leys
2. Langau
3. Platt

Gruppe 2
(800 bis 3.000 Einwohner)
1. Puchberg am Schneeberg
2. Kirchberg an der Pielach
3. Litschau

Gruppe 3
(über 3.000 Einwohner)
1. Klosterneuburg
2. Tulln
3. Pöchlarn

Sonderpreise:
Ehrenpreis der Landeshauptfrau: Sallingstadt
Ehrenpreis des Landwirtschaftskammerpräsidenten: Prigglitz
Ehrenpreis der Gartengestalter: Litschau
Schönster Friedhof:
St. Georgen an der Leys

Sonderpreis „Natur im Garten“:
1. Platz Waidhofen an der Ybbs
2. Platz Enzesfeld-Lindabrunn
3. Platz St. Anton an der Jessnitz ex aequo mit Korneuburg
Sonderpreis von Landarbeiter­kammerpräsident Andreas
Freistetter:
1. Platz Cornelia Köck
2. Platz Martin Mayerhofer
3. Platz Christoph Rogge


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