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Alles zu kryptisch? Die Blockchain-Basics

Neue Technologien sind am Vormarsch – und viele haben Sorge, aus Unwissenheit den Anschluss zu verpassen. Dabei sind Blockchains und Kryptowährungen gar nicht so kryptisch, wie sie auf den ersten Blick scheinen.

eine blockchain ist im Prinzip eine Kette aus Informationsblöcken, bei der jeder Block unabänderlich mit der Information davor und der Information danach verknüpft ist.
© Adobe Stock Eine blockchain ist im Prinzip eine Kette aus Informationsblöcken, bei der jeder Block unabänderlich mit der Information davor und der Information danach verknüpft ist.

Kryptowährungen wie Bitcoin sind nur ein kleiner Teil der neuen Technologie, die sich Blockchain nennt. Eine Blockchain ist nichts anderes als eine Kette aus Informationsblöcken. Man könnte sich ein Kassenbuch vorstellen, wo verschiedene Einträge hintereinander aufgelistet werden. Bei der Blockchain allerdings ist jeder Informationsblock unabänderlich mit der Information davor und der Information danach verknüpft – wie eine Kette. Man kann nichts durchstreichen, rausnehmen oder fälschen – jeder Informationsblock ist kryptografisch verschlüsselt. Somit können nur neue Blöcke an das Ende der Kette angefügt werden – und von der ersten bis zur letzten Information bleibt jeder Eintrag nachvollziehbar.

Tipp

Mit dem Blockchain Datenzertifizierungsservice der Wirtschaftskammer lassen sich Daten einfach, sicher und kostenlos digital zertifizieren. Sie finden das Service auf Mein.WKO.at. Sie haben Ihre Zugangsdaten nicht bei der Hand?

Das Serviceteam hilft Ihnen unter
T 0800 221 221 gerne weiter.

Beispiel
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Wofür? – Beispiele für Blockchain-Anwendungen

Anwendungsmöglichkeiten finden sich in fast jeder Branche. So könnten Lieferketten von Waren über eine Blockchain geregelt werden. Eine im Supermarkt gekaufte Banane hätte eine nachvollziehbare Herkunfts-Information, der Transport wäre lückenlos dokumentiert. Im Bereich von Ausweisdokumenten könnte eine Blockchain bestehend aus Reisepass, Führerschein und anderen Dokumenten eine digitale Identifikation ermöglichen – völlig sicher vor Manipulationen.

Bitcoin – Was ist eine Kryptowährung?

Bitcoin ist die erste Kryptowährung und auch die bekannteste. Anders als bei klassischen Währungen ist kein Banksystem nötig, also keine zentrale Institution, die die Geldbewegungen abwickelt. Stattdessen laufen die Zahlungen über ein Netz aus vielen Rechnern, die alles gemeinsam prüfen und freigeben. Diese Netzwerk-Datenbank – die verwendete Blockchain – verzeichnet alle Transaktionen und verschlüsselt sie. Es gibt auch keine Zentralbank, die weitere Bitcoins drucken könnte. Ihre Anzahl ist auf 21 Millionen beschränkt. Der Großteil davon ist bereits im Umlauf, neue können von einem sogenannten Miner geschürft werden. Man kann Bitcoins gegen andere Zahlungsmittel tauschen. Der Kurs wird über die Börse bestimmt und unterliegt großen Schwankungen.

Mehr Infos auf der Website des Austrian Blockchain Center unter www.abc-research.at/de

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