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WKNÖ-Initiative: Betriebe erhalten mehr Spielraum beim Bau von PV-Anlagen

Ecker/Hackl/Schwarzl: „Der heute im NÖ Landtag eingebrachte Antrag zur Änderung der Raumordnung schafft die Voraussetzungen für den Green Deal. Fünf-Stufen-Plan des Landes setzt weitere Forderungen der Wirtschaftskammer um.“ 

V.l.: NÖ Spartenobmann Industrie Helmut Schwarzl, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und WKNÖ-Vizepräsident Kurt Hackl mit dem Positionspapier der WKNÖ zum Green Deal
© WKNÖ V.l.: NÖ Spartenobmann Industrie Helmut Schwarzl, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und WKNÖ-Vizepräsident Kurt Hackl mit dem Positionspapier der WKNÖ zum Green Deal

Auf eine Initiative der Wirtschaftskammer Niederösterreich geht diese Novelle im niederösterreichischen Raumordnungsgesetz zurück. Damit werden für Betriebe mehr Möglichkeiten für die eigene Photovoltaik (PV)-Anlage auf freier Fläche geschaffen.

„Verfügbare und leistbare Energie ist ein wesentlicher Standortfaktor. Deshalb ist es unser wesentliches Anliegen, Betriebe bei ihren Überlegungen zur Eigenversorgung zu unterstützen“, freut sich Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

Der für den November-Landtag vorgesehene Beschluss ist auch für WKNÖ-Vizepräsident Kurt Hackl ein Meilenstein: „Damit können in Zukunft alle niederösterreichischen Betriebe Photovoltaikanlagen in der notwendigen Größe errichten und so für die eigene Energiesicherheit sorgen.“

Im Detail sind mit der Novelle nach Widmung durch die Gemeinden auf passenden Flächen PV-Anlagen in der Größe von bis zu 2 Hektar in jedem Fall möglich.   

Für betriebliche PV-Anlagen bis zu 10 Hektar sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Die Entfernung der PV-Anlage darf nicht größer als 500 Meter zum Betriebsgrundstück sein
  • Der Betrieb muss sich im Bauland Betriebsgebiet, Bauland Industriegebiet, Bauland Sondergebiet oder im verkehrsbeschränkten Betriebs- oder Industriegebiet befinden.
  • Alle für Solaranlagen geeigneten und tragfähigen Dachflächen und dafür geeignete Stellplätze müssen überwiegend für PV-Anlagen genutzt werden.
  • Der produzierte Strom darf maximal den betrieblichen Jahresbedarf abdecken, die Einspeisung erfolgt direkt in die Verbrauchsanlage des Betriebs.
  • Für Betriebe mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 20 GWh dürfen insgesamt maximal 20 Hektar gewidmet werden.

Ausbau der Windkraft im Einklang mit dem WKNÖ-Positionspapier zum Green Deal 

„Im Zuge der Energiewende, die nun durch die aktuelle Krisensituation noch schneller vorangeht, wird elektrische Energie zu einer noch wichtigeren Energieform für Industrie- und Gewerbeunternehmen“, weiß WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker. Daher wurde im WKNÖ-Positionspapier zum Green Deal bereits Anfang 2022 der Ausbau der Windkraft gefordert. Mit dem nun vorgestellten Fünf-Stufen-Plan des Landes NÖ zur Energieunabhängigkeit wird dies nun umgesetzt. Bis 2035 sollen bestehende Anlagen modernisiert und 250 neue Windräder gebaut und damit eine Steigerung um 200 Prozent erreicht werden.

Biogas als wichtige Alternative zu fossilen Energieträgern

Helmut Schwarzl, NÖ Spartenobmann Industrie, fordert außerdem auch für Biogas entsprechende Rahmenbedingungen für den Ausbau und die Einspeisung in das Gasnetz zu schaffen, wie zum Beispiel ebenfalls durch eine Festlegung von geeigneten Flächen.

„Weil fossile Energieträger wie Erdgas und Erdöl aber auch in Zukunft wichtige Stützen der heimischen Energieversorgung und damit der Energiesicherheit bleiben, müssen alle verfügbaren Mittel und Wege geprüft werden, um auch hier, insbesondere bei Erdgas, schnell wieder Versorgungssicherheit für alle Unternehmen und auch private Haushalte herzustellen“, so Schwarzl.

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