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Bekenntnis zur Region

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. An dieser Stelle präsentiert die NÖWI deren Obleute im Interview. Dieses Mal wurde Alfred Babinsky befragt, Obmann der Bezirksstelle Hollabrunn.

Noch vor Corona: Bezirksstellenobmann Alfred Babinsky (l.) gratuliert Gerhard Sprung zu zehn Jahren „UNIQA General Agentur Sprung & Partner“ in Hollabrunn
© Julius Gelles Noch vor Corona: Bezirksstellenobmann Alfred Babinsky (l.) gratuliert Gerhard Sprung zu zehn Jahren „UNIQA General Agentur Sprung & Partner“ in Hollabrunn
Sie sind der Obmann der WKNÖ-Bezirksstelle Holla-brunn. Wie würden Sie „Ihren“ Bezirk charakteri­sieren?

Alfred Babinsky: Ursprünglich Grenzland, hat der Bezirk seit rund 30 Jahren sehr gut aufgeholt und ist jetzt gut positioniert. Unsere Unternehmen im Bezirk sind hauptsächlich kleine und mittelständische Betriebe. Diese Struktur schafft eine Stabilität, die auch in anderen Bereichen festgestellt werden kann: So etwa auch in der Landwirtschaft – mit viel Weinbau – oder im sanften Tourismus, zu dem die Landschaft einlädt.

Was passiert im Bereich Tourismus?
Unsere Region ist bekannt für sanften Tourismus und da für Wein und Weingenuss. Da sind natürlich unsere Klassiker in Retz wie Erlebniskeller und Windmühle. Radfahren und Wandern sind in unserer Region ebenfalls stark im Kommen. Auch die im Weinviertel einzigartigen Kellergassen sind ein touristischer Anziehungspunkt.  In Hollabrunn haben wir den Themenweg in der Sitzendorfer Kellergasse, der wirklich boomt. Angefangen haben wir hier mit ein paar 100 Besuchern, mittlerweile sind es mehrere 1000. Nicht vergessen möchte ich natürlich auch den Nationalpark Thayatal und die Maissauer Amethystwelt, die eine Vielzahl von Gästen in unsere Region lockt.

Wie hat sich Corona im Bezirk niedergeschlagen?
Das ist schwer zu beurteilen, da die Branchen völlig unterschiedlich betroffen waren und es sogar innerhalb der Branchen Unterschiede gab. Auch gab es Stundungen und Ratenzahlungen, die erst später schlagend werden. Die Arbeitslosenzahlen im Bezirk sind natürlich auch noch höher als vor Corona, wobei wir im Bezirk einen relativ hohen Pendleranteil haben und für die Berechnung der Arbeitslosigkeit der Wohnsitz maßgeblich ist. Unsere Unternehmen wollen arbeiten, sind flexibel und innovativ und daher hoffe ich, dass wir mit einem oder eineinhalb blauen Augen aus der Krise herauskommen. 

Die Bevölkerungszahlen im Bezirk erholen sich, worauf führen Sie das zurück?
Unsere hohe Wohn- und Lebensqualität setzt sich jetzt einfach durch. Aktuell haben wir eine stark wachsende Bevölkerung – und den damit erforderlichen regen Wohnbau. Gleichzeitig bringt das aber auch zwei Arbeitsaufträge mit sich: Wir haben nicht endlos Bauland, und die Preise – auch für Rohstoffe – steigen, da sind starke Konzepte gefragt. Zum zweiten braucht es eine stetige Weiterentwicklung bei der Verkehrsinfrastruktur. Die S3-Verlängerung ist eröffnet, und die Verbindung Hollabrunn-Wien ist jetzt wirklich sehr gut, aber die Bahnverbindungen benötigen zum Teil noch den Ausbau auf Zweigleisigkeit, wie etwa die Strecke Stockerau-Hollabrunn

Wie ist der Kontakt zum tschechischen Nachbarn?
Mit der „Österreichisch-Tschechischen Gesellschaft“ in Znaim haben wir das beste Einvernehmen. Die Zusammenarbeit mit der WK Znaim funktioniert hervorragend und auch der kulturelle Austausch wird gern und oft mit Einladungen oder Veranstaltungen gepflegt

Wie sieht die Arbeit in der Bezirksstelle derzeit aus?
Zu Beginn der Krise im März 2020 hat Corona alle anderen Themen natürlich komplett überlagert. Jetzt merken wir aber schon, dass neben den Corona-Anfragen, die natürlich auch noch sehr stark kommen, die „normale“ Arbeit wieder beginnt. Auch kommen wieder vermehrt Gründerinnen und Gründer zu uns in die Bezirksstelle, was ich als positives Signal für die Zukunft sehe

Im Portrait: Bezirk Hollabrunn

  • Der Bezirk grenzt im Norden an Mähren (Tschechien).
  • NÖ Nachbarbezirke: Mistelbach, Korneuburg, Krems und Horn
  • Fläche: 1.011 km²
  • Aktive Betriebe: 2.919
  • 127 Lehrbetriebe
  • 283 Lehrlinge

Stand: 31.12.2020


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