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Bekenntnis zur Region

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Im Interview dazu Doris Schreiber, Obfrau der Bezirksstelle Gmünd.

Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertrterin Alexandra Höfer (r.) gratulieren Obfrau Doris Schreiber (mit Urkunde) und dem Bezirksstellenausschuss.
© Tanja Wagner Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertrterin Alexandra Höfer (r.) gratulieren Obfrau Doris Schreiber (mit Urkunde) und dem Bezirksstellenausschuss.
Sie sind die Obfrau der WKNÖ-Bezirksstelle Gmünd. Wie würden Sie „Ihren“
Bezirk charakteri­sieren?

Doris Schreiber: Wir sind sehr breit und daher auch gut und stabil aufgestellt. Große Betriebe wie Agrana oder Leyrer + Graf, um nur zwei der vielen zu nennen, sind genauso in unserem  Bezirk angesiedelt wie kleine, mittlere und Ein-Personen-Unternehmen.

Die Vielfalt im Bezirk betrifft auch die Landschaft?
Ja, besonders beim Thema „sanfter Tourismus“ kommt diese Vielfalt zum Tragen. Bei uns im Bezirk gibt es eben Natur pur, soweit das Auge reicht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund für unseren starken Auftritt beim Gesundheitstourismus. Und natürlich spielen auch unsere kulturellen Highlights wie etwa das Schrammel.Klang.Festival Litschau oder Kabarettveranstaltungen eine große Rolle für unsere touristische Attraktivität.
Noch vor Corona: Bezirksstellenobfrau Doris Schreiber (r.) in Aktion bei der offiziellen Eröffnung  der Firma Fensterbauer in Schrems mit Leopold, Michael und Christina Bauer (v.l.).
© Fa. Fensterbauer Noch vor Corona: Bezirksstellenobfrau Doris Schreiber (r.) in Aktion bei der offiziellen Eröffnung der Firma Fensterbauer in Schrems mit Leopold, Michael und Christina Bauer (v.l.).

Welche Arbeitsschwerpunkte verorten Sie im Bezirk?
Wie fast überall sind beim Thema Fachkräfte und Lehrlingsausbildung fördernde Maßnahmen nötig. Die Verbesserung der verkehrstechnischen Infrastruktur ist ebenfalls Dauerthema im gesamten Waldviertel. Da geht es aktuell um Straßenausbau, Dreispurigkeit und Umfahrungen, um sowohl den Anrainern, als auch dem Schwerverkehr das Leben zu erleichtern.

Wie sieht die Arbeit in der Bezirksstelle derzeit aus?
Corona ist natürlich das bestimmende Thema, die Beratungsleistungen der Bezirksstelle sind enorm. Generell sind wir als Bezirksstelle der erste Ansprechpartner, egal, ob rechtliche Angelegenheiten, Lehrlingsfragen oder Förderungen. Ich kann nur appellieren, sich mit Fragen oder Anliegen an uns zu wenden, denn nur so können wir helfen. Wir müssen wissen, wo der Schuh drückt.

Corona hat die Themen Regionalität und Digitalisierung in den Fokus gerückt. Wie sieht es damit im Bezirk aus?
Bei der Digitalisierung standen wir durch Breitband und Glasfaser auch schon vor der Pandemie gut da, an der Komplettierung des Ausbaus sind wir aber selbstverständlich weiter dran. Corona hat uns zu der Erfahrung gezwungen, dass vieles auch digital problemlos klappt. Ich freue mich natürlich, dass ich nicht ewig zu einer Besprechung fahren muss, wenn die Zeit ohnedies knapp ist, aber der persönliche Kontakt fehlt mir schon sehr.
Bei der Regionalität verhält es sich ähnlich: Die vielen Initiativen in den Regionen und die Abholung von Waren vor Ort haben verstärkt für das dementsprechende Bewusstsein gesorgt. Mir ist dabei aber der ganzheitliche Ansatz wichtig: Regionalität beinhaltet ja nicht nur, dass man daheim einkauft, sondern inkludiert auch das Wesen und den Charakter von Land und Leuten. Ich hoffe, dass das Bewusstsein dafür zumindest größtenteils auch nach dem Ende der Pandemie  weiterbestehen wird.

Eckdaten (Stand: 31.12.2020)

  • Der Bezirk zählt zum Waldviertel und liegt im Nordwesten des Bundeslandes an der Grenze zu Tschechien.
  • NÖ Nachbarbezirke: Waidhofen an der Thaya und Zwettl
  • Fläche: 786 km²
  • Aktive Betriebe: 2.150
  • 127 Lehrbetriebe
  • 458 Lehrlinge

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