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Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel: Große Sommertour 2018 des Landesgremiums

Vier Unternehmen aus Niederösterreich wurden besucht.

Rubner Holzbau GmbH
© Wolfgang Gruber Rubner Holzbau GmbH
30 Personen nahmen an der Führung „Rubner Holzbau GmbH“ teil und konnten sich bei der Führung durch den Betrieb ein Bild über die Fertigung in Rennersdorf bei Ober-Grafendorf machen (siehe Foto oben).

Der Südtiroler Konzern verfügt über 20 Standorte in Europa und beschäftigt insgesamt 1.500 Mitarbeiter. Die fünf Geschäftsbereiche gliedern sich wie folgt:

  • Holzindustrie mit eigenem Sägewerk (RHI) in der Steiermark
  • Woodhomes (Hausbau, Fertighaus) – so wird etwa auch der  Disneypark mit Fertighäusern beliefert.
  • Massivholzplatten
  • Wooddoors
  • Objektbau

In Österreich ist besonders der Bau des Pyramidenkogels bekannt, aber auch in England, Frankreich oder Deutschland konnte Rubner Holzbau bereits zahlreiche Projekte umsetzen. Darüberhinaus werden auch Supermärkte von Rubner ausgestattet (pro Tag wird ein Markt fertiggestellt).
Im Betrieb in Ober-Grafendorf werden rund 260 Mitarbeiter im Zweischicht-Betrieb beschäftigt.


Schmid Schrauben Hainfeld GmbH.
© Franz Rauchenberger Schmid Schrauben Hainfeld GmbH.

Die Geschichte der Firma Schmid Schrauben Hainfeld GmbH. geht zurück bis ins Jahr 1842. Nach der Übersiedlung von Wien nach Hainfeld wurde der Betrieb 1904 von der Familie Schmid aus Wilhelmsburg übernommen.
1993 wurde die Firma Schmid Schrauben Hainfeld GmbH gegründet, die 2004 durch die Würth Gruppe übernommen wurde. Die Firma ist Dienstleister, Entwicklungspartner und Innovator mit mehreren Patenten im Schraubenbereich. Derzeit wird gemeinsam mit der Universität Graz an erdbebensicheren Schrauben geforscht. Weiters wurden Schrauben für Hartholzleimbinder entwickelt (ohne Vorbohren). Auf 52.000 m² sind rund 150 Arbeitnehmer mit über 4.000 aktiven Artikeln beschäftigt. Pro Tag werden 38 t Schrauben erzeugt und insgesamt pro Jahr eine Milliarde Schrauben produziert. Als Abnehmer werden zu 72% der Großhandel, zu 13% der Einzelhandel und zu 15% der Industrieabnehmer beliefert. Der Exportanteil beträgt etwa 50%.
Die 35 Teilnehmer konnten den Herstellungsprozess vom Rohdraht bis zur Schraube hautnah miterleben – die fertigen Schrauben landen schließlich in den sechs Verpackungsstationen, bereit zur Auslieferung.


Rohrbacher Schlosswarenfabrik Wilh. Grundmann GmbH
© Franz Rauchenberger Rohrbacher Schlosswarenfabrik Wilh. Grundmann GmbH

Empfangen wurden die 35 Teilnehmer durch den Inhaber der Rohrbacher Schlosswarenfabrik Wilh. Grundmann GmbH, Friedrich Gruber. Der Betrieb (im Gölsental) liegt zu einem Viertel in der Gemeinde Rohrbach und zu drei Vierteln in der Gemeinde Hainfeld. Da der Name „Rohrbacher Schlosswarenfabrik“ aber seit jeher bestens eingeführt ist, wurde er jetzt wieder aktiviert. Bekannt sind die Beschläge in der Gründerzeit geworden: Rund 80 Prozent der Bauten der Wiener Ringstraße wurden hier durch Grundmann Beschläge beliefert (bekannt ist die Linie Alt-Wien). Heute ist das Feld der elektronischen Schlösser und Beschläge zum wichtigsten Geschäftsfeld geworden. Kunden aus Deutschland, Italien und Österreich werden hier im Objektbau (wie etwa Krankenhäuser, Hotels oder öffentliche Gebäude) beliefert. Das Angebot beeinhaltet Volltüren, Drehtüren, Postfächer und Spinde, die mit Zeiteinheiten gesteuert werden können. Im Geschäftsfeld „Beschläge“ heißt die bekannteste Marke GEOS. Weitere Geschäftsbereiche beinhalten Glastürlösungen sowie korrosionsbeständige Elemente. Besonders im privaten Wohnbau zählen neben den zahlreichen Elementen diverse Speziallösungen  zu den Stärken des Unternehmens.
Interessiert war man auch an den Storchenfamilien, die unter www.grundmann.com per Live-Kamera beobachtet werden können.

Ytong Werk (Loosdorf)
© Wolfgang Gruber Ytong Werk (Loosdorf)

Der Massivbaustoff Ytong wird seit 50 Jahren im Ytong Werk (Loosdorf) umwelt- und ressourcenschonend hergestellt.
Als Rohstoffe dienen Quarzsand, Kalk, Zement, Wasser und ein „Porenbildner“. Neben Mauersteinen für Außen- und Innenwände werden auch Dach- und Deckenelemente und großformatige Systemwandelemente produziert. Mit dem Portfolio von Ytong lassen sich somit komplette Baukonstruktionen errichten, egal, ob Einfamilienhaus oder mehrgeschoßige Wohnanlage.
Durch die Modernisierung des Werks konnten der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen massiv reduziert werden.
Xella Porenbeton Österreich wurde daher für seinen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz als „klimaaktiv Partner“ ausgezeichnet.

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