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Austausch mit dem Präsidenten

Digital macht‘s möglich: Die Unternehmerinnen und Unternehmer aus Horn, Korneuburg-Stockerau und Klosterneuburg konnten im Rahmen der WKNÖ-Aktion „NÖ Frühstück mit Zukunft“ ihre Anliegen direkt an die Kammerspitze richten. 

Screenshot vom Online-Meeting
© WKNÖ Korneuburg und Stockerau im Austausch mit WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker: „Ich möchte wissen, was unsere Unternehmerinnen und Unternehmer beschäftigt und was sie brauchen, um wieder durchstarten zu können.“
Besonders einig waren sich die Unternehmerinnen und Unternehmer beim immer aktuellen Thema Facharbeitermangel und Lehrlingsausbildung: „Wir würden gerne Lehrlinge ausbilden“ war der einhellige Tenor bei den Lehrbetrieben. In direktem Zusammenhang damit steht natürlich auch das „Folgethema“ Fachkräfte, denn ohne die entsprechende Ausbildung gibt es auch keine Fachkräfte.

Natürlich steht Corona seit über einem Jahr ganz oben bei den Sorgen. So haben etwa neben der Gastronomie  auch die Freizeitbetriebe seit Anfang November letzten Jahres geschlossen. „Dabei ist Gesundheitstraining für das Immunsystem und damit die Prävention von Erkrankungen so wichtig“, weiß Fitnessstudio-Betreiberin Sabine Müller (Sabine Müller GmbH, Horn). Außerdem fehle die soziale Komponente, für die gemeinsamer Sport automatisch sorgt– auch bei Einhaltung aller gebotenen Maßnahmen wie dem Sicherheitsabstand. Fitnessstudio-Betreiber Manfred Salomon (s-effect GmbH, Bisamberg) betont darüber hinaus, dass „der nachhaltige Mitgliederverlust“ die größte Herausforderung ist. „Je länger wir zugesperrt haben, desto mehr Mitglieder verlieren wir.“ Er hofft auf eine baldige Perspektive: „Wir wollen als Sportstätte gerne Teil der Lösung und nicht Teil des Problems sein. Mit Zutrittskontrollen und Hygienemaßnahmen können wir Sicherheit gewährleisten.“ 

Größter Wunsch ist Planungssicherheit

Generell wünschen sich die Unternehmerinnen und Unternehmer nichts mehr als Planbarkeit für ihre Betriebe.
So kann etwa ein Hotel nicht ohne entsprechende Vorbereitungen innerhalb von 48 Stunden einfach wieder öffnen – genau so unpraktibel ist es, zwei Tage vor der bereits vorbereiteten Öffnung diese wieder um zwei Wochen zu verschieben. „Ich verstehe, dass die Gesundheit wichtig ist, aber ich verstehe nicht, warum es keine Planbarkeit für uns gibt“, so Renate Moser (Reisebüro Moser, Gerasdorf). Auch Michael Bohdal (Das Herzog Leopold, Korneuburg) unterstreicht: „Die Gastronomie kann an den hohen Zahlen nicht schuld sein, denn sie ist seit November zu. Wenn die Gastronomie öffnen darf, können vielleicht so auch die hohen Ansteckungen durch private Treffen verhindert werden.“
Wolfgang Ecker weiß um die Nöte der Wirtschaft: „Die derzeit angespannte Infektionslage macht es für uns zwar noch schwieriger, die Balance zwischen Gesundheit und Wirtschaft zu finden, unser Ziel ist es aber, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer wieder arbeiten können und dass die Wirtschaft wieder in Gang kommt. Denn die Ansteckungen passieren nicht in den Betrieben. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, und die Betriebe haben die Konzepte, die ein sicheres Öffnen möglich machen."


Branchen sind voneinander abhängig

Niederösterreich ist mit seinen verschiedenen Unternehmen von einem starken Branchen-Mix gekennzeichnet. Die Branchen sind aber voneinander abhängig, konstatiert Brigitte Resinger-Seiser (Modeboutique BriSe, Stockerau): „Wenn die Gastronomie zu hat und es keine Veranstaltungen gibt, merke ich auch in meinem Geschäft, dass viele Kunden ausbleiben. Derzeit sind wir wieder im Lockdown, aber eine alleinige Öffnung des Handels wird nicht viel helfen. Gastronomie und Kultur müssen wieder aufsperren, dann werden auch unsere Geschäfte belebt.“ 
Auch den Chauffeur-Unternehmen sind durch die COVID-19-bedingte Schließung von Gastronomie, Hotels sowie durch die Reisebeschränkungen viele Fahrten weggefallen. Familie Blanka (Der Waldhof, Maria Gugging) betont dazu: „Wir freuen uns, wenn unsere Gäste wieder mit Taxis zu uns anreisen dürfen.“ 
Wenn aber die gesundheitliche Situation eine Öffnung von Betrieben nicht erlaubt, dann „brauchen die Betriebe finanzielle Unterstützungen“, unterstreicht WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker die Forderung der Wirtschaftskammer.

Screenshot vom Videogespräch
© WKNÖ Zusätzlich zu dem ständig wachsenden Testangebot wurde die Initiative begrüßt, in Klosterneuburg „eine gemeinsame Impfstelle für Kleinbetriebe“ ins Leben zu rufen.

Screenshot vom Videogespräch
© WKNÖ Horn: Ein Schwerpunkt im Rahmen des Austausches mit der NÖ Kammerspitze ist auch das in Entwicklung befindliche 10-Punkte-Programm der WKNÖ „Zurück nach Vorne!”


Was brauchen Unternehmen für die Zukunft?

Das 10-Punkte-Programm der WKNÖ ist die Grundlage für die virtuellen Frühstücks­runden:

  • Strategien zum Aufbau von Eigenkapital
  • Qualität braucht Qualifikation
  • Digitale Infrastruktur als Grundversorgung
  • Mobilität und Logistik im Flächenbundesland NÖ
  • Ökologie als wirtschaftliche Chance
  • Bekenntnis zur Regionalität
  • Chancen im  Export nutzen
  • Innovation als Wachstums­treiber
  • Bürokratie auf das notwendige Maß reduzieren
  • Unternehmerische Freiheit


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