th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Auf dem Weg zum richtigen Beruf: App „BO to Go“ von WKNÖ und AK NÖ mit tollem Start

803 registrierte Eltern-Accounts und 1.022 Kind-Profile nur wenige Wochen nach dem Start: Die Berufsorientierungs-App „BO to Go“ – eine gemeinsame Initiative von Wirtschaftskammer NÖ und Arbeiterkammer NÖ – findet großen Anklang bei Jugendlichen und Eltern. Das Image der Lehre und auch die Zahl der Auszubildenden steigen.

.
© photonews.at/Georges Schneider WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und AK NÖ-Präsident Markus Wieser präsentieren „BO to GO“ – die neue App der NÖ Sozialpartner.

„Auf dem niederösterreichischen Arbeitsmarkt gibt es 20.000 offene Stellen. Tendenz steigend. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung, birgt für junge Menschen aber auch Chancen. Die Wirtschaft braucht Fachkräfte und mit einer Lehre stehen einem jungen Menschen sämtliche Wege offen“, wissen Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Arbeiterkammer NÖ-Präsident Markus Wieser. Doch für Eltern und ihre Kinder ist es oft schwer, im weiten Feld der Ausbildungsmöglichkeiten den Überblick zu behalten. „Hier setzen die niederösterreichischen Sozialpartner zahlreiche Maßnahmen, um zu unterstützen und zu begleiten“, betonen Ecker und Wieser.

Win-win-Situation durch rechtzeitige Berufsorientierung

„Durch rechtzeitige Berufsorientierung entsteht eine Win-win-Situation. Die Schülerin oder der Schüler sucht und findet eine Ausbildung, die zu den Stärken und Talenten passt. Der Unternehmer wiederum kann damit rechnen, eine motivierte und engagierte Fachkraft (Lehrling) für sein Unternehmen zu gewinnen“, streicht AK NÖ-Präsident Markus Wieser den Mehrwert für alle Seiten hervor.

Berufsorientierung muss früh ansetzen

„Wir haben bei der App großen Wert auf gut aufbereitete Informationen gelegt, und gleichzeitig auch auf eine einfache Handhabe. Ich lade alle Eltern und Jugendliche sehr herzlich ein, von dieser App Gebrauch zu machen und diese Angebote zu nutzen“, erklärt WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

Lehrlingszahlen sind weiter im Steigen

Die Zahl der Lehranfänger ist in Niederösterreich gestiegen. Mit Stand Ende September haben 5.619 (September 2021: 5.341) junge Menschen in NÖ eine Lehre begonnen, das ist ein Anstieg um 5,2 Prozent. Sogar noch deutlich höher ist der Anstieg, zieht man nur die Lehranfänger in den NÖ Betrieben – also ohne überbetriebliche Ausbildungen – heran. Hier beträgt das Plus satte 7,8 Prozent (von 4.946 im September 2021 auf jetzt 5.331 Lehranfänger). „In Zeiten des akuten Mitarbeitermangels, wo jede zehnte Stelle von unseren Betrieben nicht besetzt werden kann, ist das eine sehr gute Nachricht“, freuen sich Ecker und Wieser. Die meisten neuen Lehrverträge gibt es in der Sparte Gewerbe & Handwerk mit 483 neuen Lehrlingen, gefolgt von der Industrie mit 250 Lehranfängern und von der Sparte Handel mit 218 jungen Menschen, die eine Lehre begonnen haben.

Die App „BO to Go“ ist in drei Phasen gegliedert:

Erkunden

Die erste Phase „Erkunden“ hilft dem Kind und den Eltern, über Kriterien nachzudenken, die für die Berufswahl relevant sind. Von der Anfangsfrage „Was interessiert Ihr Kind?“ wird aus einer Liste (Computer spielen, Babysitten, Dekorieren, Garten gestalten usw.) bis zur Frage der Kompetenzen des Kindes (Geduld, Berichte schreiben, Dinge erklären usw.) gemeinsam mit dem Kind ein individuelles Kompetenz- Interessenprofil und erstellt. 

Auswählen

In der zweiten Phase „Auswählen“ geht es um das Finden passender Berufsbilder. Ein Algorithmus durchsucht Datenbanken nach Berufen, die den Wünschen und Interessen des Kindes entsprechen. Eltern und Kind werden über die jeweiligen Anforderungen und Aufgaben des Berufs informiert. 

Durchstarten

In der dritten Phase „Durchstarten“ werden die relevanten Infos und Werkzeuge bereitgestellt. Es werden Informationsveranstaltungen vorgeschlagen und Betriebe angeführt, die kontaktiert werden können. Von Jobmessen bis zu berufspraktischen Tagen werden sämtliche Möglichkeiten aufgezeigt, sich den interessanten Berufen anzunähern.

Zugang zur Berufsfindungs-App der niederösterreichischen Sozialpartner gibt es hier

Das könnte Sie auch interessieren

IV NÖ-Präsident Thomas Salzer und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

IV NÖ und WKNÖ appellieren: „Zusammenhalten statt trennen!“

Preisexplosion bei Strom und Gas. Hohe Inflation. Lieferengpässe und fehlende Planbarkeit stellen Haushalte und Unternehmen gleichermaßen vor enorme Herausforderungen und bereiten Sorgen. „Hier auch noch auf die Straße zu gehen und mit dem Finger aufeinander zu zeigen, ist der falsche Weg“, betonen Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ, und Thomas Salzer, Präsident der NÖ Industriellenvereinigung, gleichermaßen. Es brauche stattdessen Solidarität, rasche Lösungen und Zusammenhalt. mehr

Studentinnen vor einem Computer

Lebenslang statt ausgelernt

Die Weiterbildung hat sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt – sowohl, was die Themen betrifft, als auch die gesellschaftliche Entwicklung. Digitalität und die Wichtigkeit der Weiterbildung an sich beschäftigen uns heute mehr denn je.  mehr

Gruppenfoto

Ausgezeichnet: Die besten Umweltprojekte Niederösterreichs

Pernkopf/Danninger/Ecker: „Wir unterstützen Unternehmen, Gemeinden, Organisationen und Vereine dabei, Energie einzusparen und zeigen welche alternativen Energiesysteme eingesetzt werden können.“ mehr