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„Artificial Intelligence“ – Schlagwort, Hype oder Chance?

Mit Social Media, Industrie 4.0 und der Digitalisierung gehen die meisten bereits um. Die neueHerausforderung heißt„Artificial Intelligence“.

V.l.: Obmann Günter Schwarz (UBIT), Carmen Hickl-Szabó, Andreas S. Rath, Sylvie Chin, Clemens Wasner, Barbara Niederschick und Gerhard Wanek.
© Michael Stenzel V.l.: Obmann Günter Schwarz (UBIT), Carmen Hickl-Szabó, Andreas S. Rath, Sylvie Chin, Clemens Wasner, Barbara Niederschick und Gerhard Wanek.
Damit kündigen sich eine Umwälzung der Arbeitswelt und ein gesellschaftlicher Wandel an.
Im Rahmen eines CIC (Consultants Information Circle), zu dem die Fachgruppe UBIT ins Schloss Hunyadi in Maria Enzerdorf eingeladen hatte, näherten sich AI-Experten (Artificial Intelligence)und Berater aus IT- und Unternehmensberatung dem Thema von unterschiedlichen Seiten an.
Was medial unter Begriffen wie Artificial Intelligence (künstliche Intelligenz) kolportiert wird, reicht von sprachgesteuerten Services bis hin zu selbstfahrenden Fahrzeugen. Verfolgt man so manchen Bericht, könnte man denken, dass künstliche Intelligenz überall Platz greift – bloß nicht hier, nicht in Österreich, nicht in KMU. Die drei Vortragenden hielten dieser Meinung entschieden dagegen.

Lebendige AI-Szene in Österreich


Clemens Wasner, CEO von Enlite AI, präsentierte Österreichs AI-Landscape, einen von Enlite AI erstellten Marktüberblick, der von Forschung bis zu kommerziellen Entwicklern die immer dichter werdenden AI-Aktivitäten in Österreich zeigt.
Die von ihm skizzierte Geschichte der vielen AI-Vorläufer aus Österreich und bahnbrechender Bausteine aktueller AI-Anwendung, die aus heimischen Softwareschmieden stammen, zeigt: Es lohnt sich, den Scheinwerfer darauf zu lenken. So stammen beispielsweise essentielle Elemente von „Siri“, der Spracherkennung auf iOS-Geräten wie iPhones & Co, ursprünglich aus Österreich.
Daher richtete sich sein Appell auch nicht nur an die Politik. Es gäbe in Österreich großartige Ansätze, Initiativen und Ergebnisse, doch es brauche einen Schulterschluss aller involvierten und mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung.

AI-Anwendung ist bereits Realität


Wie rasch die Anwendungen künstlicher Intelligenz zu einem Teil unseres (Arbeits-)Alltags werden, führte Andreas S. Rath, CEO & CTO der ONDEWO GmbH, den Teilnehmern vor Augen. In seinem Impuls prognostizierte er, gestützt auf aktuelle Studien, dass sich AI insbesondere in der Mensch-Maschine-Kommunikation durchsetzen wird. Während beispielsweise die Fehlersuche bei Maschinen oder industrieller Produktionslinien bisher nur durch komplexe Diagnoseprozesse oder mit Hilfe komplizierter Displays als Interface möglich war, könne diese Diagnose schon bald verbal ablaufen.
Schon heute stünden fertige Softwarelösungen zur Verfügung, die sich in entsprechende Produkte integrieren ließen. Dabei stellte Rath klar, dass weniger die Technologie, sondern in erster Linie der zugrundeliegende Business Case der Antrieb für AI-Projekte sein muss – sei es Kosteneinsparung oder ein neues Geschäftsmodell.

Scan-App versteht Lebensmitteletiketten


Eine bereits bestehende Anwendung stellte Sylvie Chin, Chief Executive Officer (CEO) und Gründerin von ClearKarma vor. Mit der ClearKarma Scan App, einem intelligenten Assistenten für Mobiltelefone zum Lesen und Verstehen von Lebensmittel-Etiketten, wurde ClearKarma 2018 für den Constantinus nominiert.
Das Projekt zeigt, wie die sinnvolle Kombination von Elementen aus AI, Blockchain und BigData schon heute in Apps Anwendung findet und den Alltag vereinfacht.
Fachgruppenobmann Günter R. Schwarz betonte die „Möglichkeit zum direkten Gespräch zwischen Experten und Beratern“ bei CIC-Themen wie etwa bei den Diskussionen im Anschluss an die AI-Vorträge: „Denn bei Themen wie Artificial Intelligence, wo neben der Komplexität des Themas auch eine Menge Unsicherheit und Barrieren in den Köpfen regieren, geht es nicht um reine Wissensvermittlung oder Diskussion. Es geht vor allem darum, Barrieren abzubauen und die Vernetzung mit potentiellen Ansprechpartnern zu fördern“.

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