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Angehende Tischler-Meister mit hoher sozialer Kompetenz

NÖ Landesinnung der Tischler unterstützt hilfsbedürftige Familien

Projektorganisator Johann Ostermann, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Landesrat Jochen Danninger, Landesinnungsmeister der Tischler, Helmut Mitsch, und Martin Schuster, Bürgermeister von Perchtoldsdorf, vor der Meisterschule für Tischler in Pöchlarn.
© Tanja Wagner Projektorganisator Johann Ostermann, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Landesrat Jochen Danninger, Landesinnungsmeister der Tischler, Helmut Mitsch, und Martin Schuster, Bürgermeister von Perchtoldsdorf, vor der Meisterschule für Tischler in Pöchlarn.

Am 15. März 2016 trat das Gesetz zum Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) in Kraft. Dieses Gesetz definiert die Ziele, Kriterien, zuständige Gremien und die Prozesse der Zuordnung von Bildungsabschlüssen ("Qualifikationen") aus allen Bildungsbereichen in bis zu acht Niveaustufen.

Die Meisterprüfung der Tischler wurde auf Stufe sechs definiert und ermöglicht damit den Abschluss auf dem Niveau "Bachelor".

So wird nicht mehr - wie bisher - einzeln am Meisterstück gearbeitet und ein solches gefertigt, sondern im Team zur Steigerung der sozialen Kompetenz und des Arbeitens im Verbund gefertigt. Damit werden die Meisterstücke zu umfangreicheren "Meisterprojekten". Bisher wurden zwei Meisterprüfungen gemäß des Nationalen Qualifikationsrahmens in Niederösterreich abgehalten.

Dies hat den NÖ Landesinnungsmeister der Tischler, Helmut Mitsch, und Johann Ostermann, Ausschussmitglied und Projektorganisator, auf die Idee gebracht, die Meisterprojekte für soziale Zwecke einzusetzen.

"Es ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten", führt Johann Ostermann aus; und weiter: "Unsere Prüfungskandidaten realisieren ein umfangreiches Projekt und dies kommt letztlich einer hilfsbedürftigen Familie zugute."

Schnell wurde dank des Engagements des niederösterreichischen Landesrats Jochen Danninger und der Zusammenarbeit mit den BürgermeisterInnen des Landes eine Familie gefunden, die im Zuge dieses Projekts unterstützt wird.

"Die Meisterprojekte made in Niederösterreich sind ein Beleg für die hohe Qualität der heimischen Tischler-Produkte. Diese Initiative zeigt aber nicht nur die beeindruckenden fachlichen Fertigkeiten der angehenden Tischler-Meister in Niederösterreich, sondern auch die soziale Verantwortung der Tischlerinnung. Herzlichen Dank an alle Verantwortlichen für diese großartige Initiative", unterstreicht Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

Mit dem Projekt wird eine alleinerziehende Mutter und ihr Sohn aus Perchtoldsdorf unterstützt. Die angehenden Tischlermeister realisieren eine komplette Kücheneinrichtung, einen Schlafzimmerschrank, Nachtkästchen, einen Schreibtisch und einen Vorzimmerschrank.

Wirtschaftskammer-NÖ-Präsident Wolfgang Ecker betont: "Bei diesem Projekt zeigt sich einmal mehr, dass Handwerk goldenen Boden hat. Durch die Neuausrichtung der praktischen Meisterprüfung als Teamarbeit wird nicht nur die soziale Kompetenz gesteigert, sondern es macht auch sichtbar, wie Projekte gemeinsam realisierbar sind. Dass die gefertigte Einrichtung einem sozialen Zweck dient, macht den Wert der Meisterarbeiten umso besonderer. Die angehenden Jungmeister machen damit ihr Können und den Stellenwert der Meisterprüfung für die Gesellschaft unmittelbar spürbar."

Der geschätzte Wert des Projektes wird mit circa 23.000 Euro beziffert. Dies ergibt sich aus neun Prüfungsteilnehmern mit je 40 Prüfungsstunden und den Materialkosten. Das zu verbauende Material wird zur Gänze von der Niederösterreichischen Landesinnung der Tischler kostenlos zur Verfügung gestellt.

"Für mich als Landesinnungsmeister ist es eine Freude zu sehen, wie eine hochwertige Prüfung und soziales Engagement verbunden werde können; und das Ergebnis ist natürlich sehr erfreulich", so Helmut Mitsch, niederösterreichischer Landesinnungsmeister der Tischler.

Das Projekt wird im Mai 2021 realisiert.

 

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