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Beruf mit Zukunft - der neue Obmann Andreas Anibas (Mode und Bekleidungstechnik) im Interview

Andreas Anibas ist der neue Obmann der NÖ Landes-innung für Mode und Bekleidungstechnik. Mit 1. Oktober hat er die Nachfolge von Annemarie Mölzer angetreten. Andreas Anibas ist seit 20 Jahren in Amaliendorf im Bezirk Gmünd als selbstständiger Damenkleidermacher tätig.

Andreas Anibas mit Moderator Ali Maghsood beim Mode-Cocktail in der Wirtschaftskammer St. Pölten.
© Elke Bruckmüller Andreas Anibas mit Moderator Ali Maghsood beim Mode-Cocktail in der Wirtschaftskammer St. Pölten.
NÖWI: Die Branche hat ja nicht besonders rosige Zeiten erlebt?
Anibas: Zum Glück verzeichnen wir wieder zunehmende Mitgliedszahlen, was mich sehr positiv stimmt. Es machen immer mehr junge Kolleginnen und Kollegen die Meisterprüfung. Die Individualität der Kundschaft steigt ebenso wie das Interesse an professioneller Maßarbeit. Wir sind ein aufstrebender Beruf mit Zukunft.

NÖWI: Erschließen Sie auch neue Kundenschichten?

Anibas: Auf jeden Fall. Als Damenkleidermacher lernst Du in der Regel Deine Kundin zum ersten Mal kennen, wenn das Brautkleid gemacht wird. In der Folge entsteht dann so eine Art loser Kontakt, auf den sich die weitere Vertrauensbasis aufbaut.

NÖWI: Was sind die Vorteile für mich als Kundin oder Kunde, wenn ich zum Schneider, zur Schneiderin gehe?
Anibas: Ich bekomme alles aus einer Hand und kann mit meinen Wünschen und Vorstellungen ins Atelier gehen und diese im Gespräch mit der Meisterin oder dem Meister abklären. Ich sage immer, dass unsere Arbeit eine Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden ist.
NÖWI: Wie schaut es mit der Haltbarkeit und Langlebigkeit der gefertigten Stücke aus?
Haltbarkeit und Langlebigkeit sind in jedem Fall gegeben. Nicht nur, dass wir hochwertige Stoffe verwenden, wir schauen auch darauf, dass die Verwandelbarkeit unserer Modelle gegeben ist.

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