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Erleichterungen bei der Allergenkennzeichnung

Pulker: „Hartnäckigkeit hat sich für uns ausgezahlt!“

Die Gastronomie begrüßt die Erleichterungen bei der Allergenkennzeichnung – Fachverbands-obmann Mario Pulker: „Erfreulich, dass unsere Anliegen jetzt von der Gesundheitsministerin berücksichtigt werden!“
Obmann Mario Pulker
© Lechner Obmann Mario Pulker
Der Fachverband Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt die Novelle zur Allergenverordnung, die von Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner in Begutachtung geschickt wurde und die Erleichterungen für die Branche bei der Allergenkennzeichnung bringen soll.
Mario Pulker, NÖ Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft sowie Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zeigt sich zufrieden, „dass die hartnäc-kigen Interventionen der Branchenvertreter nun bei Gesundheitsministerien Pamela Rendi-Wagner Gehör gefunden haben“ und ist erfreut über das positive Gesprächsklima.

Keine zusätzlichen Schulungen für ausgebildetes Personal

Konkret ist vorgesehen, dass keine zusätzlichen Schulungen für bereits ausgebildetes Personal (Berufsschule, Tourismusschule, etc.) notwendig sind und für alle anderen Personen keine Wiederholung der Schulung erforderlich ist.
Zudem wird das Ministerium ermöglichen, dass künftig die Information auch über eine Aller-
gikerkarte erfolgen kann. Es müssen also künftig nicht mehr alle Speisekarten im Lokal mit den Buchstabencodes versehen werden, es reicht, wenn dem Gast auf Anfrage eine Allergikerkarte ausgehändigt wird.

Tageskarten kommen ohne Kennzeichung aus

Die Klarstellung, dass bei Tagesgerichten keine schriftliche Dokumentationsverpflichtung besteht, wird im Auslegungsweg durch die Lebensmittelkontrollbehörden vorgenommen. Bis dato gilt: Wirte müssen entscheiden, ob sie ihre Gäste entweder mündlich informieren oder die 14 Allergene schriftlich in der Speisekarte angeben. Künftig soll nun auch eine Mischform möglich sein. „Es war eine unserer wichtigsten Forderungen, dass Speisen, wie etwa Tages-, Mittags- oder Frisch-Gerichte nicht mehr gekennzeichnet werden müssen, sondern dass darüber mündlich informiert werden kann,“ begrüßt Pulker die geplanten Erleichterungen für Wirte.

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