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Die gemeinsame Verantwortung

Das Klima verändert sich, Tier- und Pflanzenarten sterben aus. Trinkwasser, Wald und fruchtbares Land werden immer weniger. Der erste NÖ Abfallwirtschaftspreis steuert dagegen.

Der Schutz von Ökosystemen steht ganz oben auf der Liste, wenn das Leben auch in Zukunft lebenswert sein soll.
© Reinhard-Podolsky Der Schutz von Ökosystemen steht ganz oben auf der Liste, wenn das Leben auch in Zukunft lebenswert sein soll.
Um das Leben auch in Zukunft lebenswert zu gestalten, müssen Ressourcen und Ökosysteme mit nachhaltigen Maßnahmen geschützt werden.

Ressourcenverbrauch im Alltag

Mit dem Auto zur Arbeit fahren, Wäsche waschen oder Abendessen zubereiten – es sind die ganz alltäglichen Dinge, die jeden Tag unzählige Ressourcen verbrauchen. Und von Jahr zu Jahr steigt der Konsum noch weiter an: Alleine in Österreich werden rund 0,9 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle jedes Jahr produziert. Davon werden 28 Prozent wiederverwertet, etwa 71 Prozent verbrannt und rund ein Prozent deponiert.
Die recycelten Abfälle dienen als Ausgangsmaterial für neue Produkte, und dank thermischen Behandlungen kann neue Energie gewonnen werden. Das Ziel der EU ist es, bis 2030 alle Kunststoffverpackungen in Europa recyclingfähig zu machen, den Verbrauch von Einwegkunststoffen zu reduzieren und die Verwendung von Mikroplastik zu beschränken.

Mit kleinen Schritten Großes bewirken

Rohstoffe, Wasser, Energie und fruchtbarer Boden sind die Grundlage für jedes Leben auf der Erde. Daher muss deutlich nachhaltiger agiert werden, um auch weiterhin gut leben zu können auf dieser Welt. Sowohl Ernährung, Bekleidung, Freizeitgestaltung und Mobilität, als auch Wohnsituation und Reiselust jedes einzelnen haben großen Einfluss auf die Umwelt. So hat die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement – mit Unterstützung vom Land NÖ und der WKNÖ – den ersten Niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreis initiiert. Ziel ist die Prämierung von innovativen Ideen, die zu einer nachhaltigen Entwicklung der Abfallwirtschaft in NÖ beitragen.

Obmann Gerhard Schauerhuber): „Wir setzen uns als Fachgruppe für klare und rechtliche Regelungen ein und tragen Verantwortung für eine intakte Umwelt.“
© Reinhard-Podolsky Obmann Gerhard Schauerhuber: „Wir setzen uns als Fachgruppe für klare und rechtliche Regelungen ein und tragen Verantwortung für eine intakte Umwelt.“

Fachgruppe will Zeichen setzen

NÖ Obmann Gerhard Schauerhuber (Fachgruppe „Entsorgungs- und Ressourcenmanagement“) ist überzeugt: „Mit Engagement und Motivation kann jeder von uns wirtschaftliche und nachhaltige Erfolge erzielen. Als Deponiebetreiber sowie Abfallsammler und -behandler ist es mir ein Anliegen, meine Erfahrungen und mein Wissen einzubringen sowie meinen Beitrag für konstruktive Lösungsansätze zu liefern. Aufgrund der stetig wachsenden Herausforderungen, wie die zunehmenden Veränderungen von Entsorgungsprozessen durch gesetzliche Anforderungen, ist es umso wichtiger, unsere Mitglieder ständig auf dem Laufenden zu halten.“


Eckdaten zum Preis

Aufgabenstellung: Die eingereichten Projekte sollen innovativ oder kreativ sein und dennoch in der Praxis anwendbar sein. Es muss sich um ein abfallwirtschaftliches Thema handeln, welches einen entsprechenden Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Abfallwirtschaft geleistet hat oder noch leisten wird. Zumindest eines der Themen Vermeidung, Trennung und Recycling soll berücksichtigt werden.
Die Einreichungen können unter anderem aus den Gebieten der Technik, der Wissenschaft, der abfallwirtschaftlichen Praxis und der Öffentlichkeitsarbeit stammen.
Die Zuordnung der Einreichungen erfolgt in drei Kategorien:
Betriebe
Bildungseinrichtungen (Schulen ab 9. Schulstufe, FH, Uni)
Öffentliche Einrichtungen (Vereine, Verbände, Gemeinden)
Sonderpreis für Start-Up-Unternehmen
Zentrale Beurteilungskriterien sind Innovationscharakter, Praxistauglichkeit und abfallwirtschaftliche Relevanz.
Je Kategorie werden fünf Einreichungen nominiert und zur Preisverleihung eingeladen.
Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro (inkl. 20 % USt.).
1. Platz: 3.000 Euro
2. Platz: 1.500 Euro
3. Platz: 1.000 Euro
Der Sonderpreis für Start-Up-Unternehmen ist mit 3.500 Euro (inkl. USt.) dotiert.

Die Auswahl der zu prämierenden Einreichungen wird von einer Jury vorgenommen. Die Überreichung des Preisgelds, der Trophäe und der Urkunden erfolgt am 24. April 2019 ab 18 Uhr bei der Abschlussveranstaltung in der Burg Perchtoldsdorf.
Einsendung der Unterlagen unter dem Kennwort „NÖ Abfallwirtschaftspreis“ bitte bis spätestens 28. Februar 2019:
E abfallwirtschaftspreis@wknoe.at
Homepage: www.wirtragenverantwortung.at

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