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Wirtschaftskammer, Land NÖ und AMS wollen Green-Jobs weiter ausbauen 

Energiewende bringt Arbeitsplätze

V.l.: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesgeschäftsführer des AMS NÖ Sven Hergovich
© NLK Pfeiffer V.l.: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesgeschäftsführer des AMS NÖ Sven Hergovich

Die Nachfrage nach gut qualifizierten Fachkräften in Umweltberufen in Niederösterreich steigt – und das trotz Corona-Krise am Arbeitsmarkt! Anfang März gab es 365 freie Stellen, die die Betriebe dem AMS gemeldet haben. Das sind um 20% mehr als im März des Vorjahres. Auch die Zahl der arbeitslosen Niederösterreichinnen und Niederösterreicher in diesem Berufsbereich ist im Vergleich zur Gesamtarbeitslosigkeit weniger stark gestiegen: Mit plus 6% (auf 2510 Jobsuchenden) fällt der Anstieg im Vergleich zur Gesamtarbeitslosigkeit (+15,6%) deutlich geringer aus. Um dem zunehmenden Arbeitskräftebedarf abzudecken, hat das Arbeitsmarktservice (AMS) NÖ in Kooperation mit dem Land NÖ und der Wirtschaftskammer NÖ ein Top-Qualifizierungspaket für Jobsuchende geschnürt. Sieben Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung, 1.700 Ausbildungsplätze werden niederösterreichweit damit finanziert.

Hochwertige Qualifizierung für den Umweltbereich

Energietechnik, Umwelt-, Natur- und Landschaftsgestaltung, Umweltconsulting, -forschung und -pädagogik sowie Umwelttechnologie und Nachhaltigkeit gehören zu den „Ökojobs“. „Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften in diesem Bereich wird auch in naher Zukunft stark zunehmen. Daher investieren wir sieben Millionen Euro in Aus- und Weiterbildung in Ökojobs. Damit leisten wir gleichzeitig einen Beitrag im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und die Klimakrise“, so der Landegeschäftsführer des AMS NÖ, Sven Hergovich. Das AMS NÖ finanziert 2021 rund 1.700 Ausbildungsplätze in diesem Bereich. Viele davon schließen mit Lehrabschluss und alle mit einem Zertifikat ab.

Dazu LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf: „Umweltschutz und Energiewende bringen Arbeitsplätze im ganzen Land. Besonders wichtig ist dazu auch das Erneuerbaren Ausbau Gesetz des Bundes, das vor kurzem vorgestellt wurde. Mit der neuen Initiative werden weitere Jobs geschaffen, im Handwerk, für die Installation von Photovoltaik-Anlagen, bei Energie- und Umwelttechnik, etc. Insgesamt gibt es bereits mehr als 40.000 sogenannte Green Jobs in Niederösterreich, wir wollen sie in den nächsten Jahren auf insgesamt 50.000 Öko-Arbeitsplätze erhöhen.“

Von der Landschaftspflege über FAIRkaufen bis zur Solartechnik

Das AMS NÖ hat das neue Aus- und Weiterbildungsangebot auf den konkreten Bedarf der Wirtschaft abgestimmt. WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker betont: „Grüne Technologien sind die Zukunft. Im WIFI bieten wir Kurse und Lehrgänge an, die qualifiziertes Fachpersonal in diesem Bereich hervorbringen. Das geht vom Seminar zur Elektromobilität über die Energieberater-Ausbildung bis hin zur Ausbildung zum Photovoltaik-Techniker und Photovoltaik-Planer. Auch im neuen WIFI-Kursangebot werden „grüne“ Kursangebote in den Bereichen Photovoltaik, E-Ladestellen, Energiespeicher, Wärmepumpen und Energiemanagement vermehrt enthalten sein. Mit der ständigen Anpassung unseres Weiterbildungsprogramms orientieren wir uns am Fachkräftebedarf unserer Unternehmen.“

Das Qualifizierungsangebot ist wie die Berufe rund um Ökojobs vielfältig. Zum Beispiel:

  • Ausbildung bis zum Lehrabschluss als Garten- und Grünflächengestalterin mit Landschafts-pflege.
  • New Skills FAIRkaufen: Kenntnisse und Fertigkeiten im Einzelhandel werden aufgefrischt und um den Schwerpunkt Nachhaltigkeit vertieft.
  • Lehrabschluss als Kälteanlagentechnikerin mit 51 Schulungsplätzen in ganz NÖ.
  • Weiterbildungskurse in den Bereichen Alternativenergie, KNX-Gebäudetechnik sowie im Bereich Energie- und Umwelttechnik inkl. Photovoltaik und Solartechnik
  • Etwa 2.500 Aus- und Weiterbildungsplätze hat das AMS NÖ im technischen Bereich eingerichtet. Viele der Schulungsabsolventinnen und Absolventen werden anschließend in Ökojobs tätig sein. 
Bis zu 15.000 Euro investiert das AMS in eine Facharbeiterinnen-Intensivausbildung mit Lehrabschluss. Das Arbeitsmarktservice fördert auch Schulungen am freien Bildungsmarkt mit bis zu 3.000 Euro. 

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