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AK und Gewerkschaften: Mehr Verantwortung zeigen!

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl
© Josef Bollwein Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Zwar haben sich die Sozialpartner beim Mindestlohn, jedoch nicht bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit einigen können. Keine Frage, dieses Ergebnis schaut nach einer ziemlichen Schieflage zuungunsten der Arbeitgeber aus.

Was wäre aber die Alternative gewesen? Gleich drei Parlaments-Parteien fordern aktuell die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die finanzielle Bandbreite reicht hier von 1.500 bis 1.750 Euro. Ein zuletzt eingebrachter Gesetzesantrag hatte sogar die Einführung per 1. Juli 2017 (!) zum Inhalt.  Hätten sich die Sozialpartner nicht einigen können, wäre der Mindestlohn zum Wahlkampfthema geworden. Eine Umsetzung wäre noch im Herbst durchaus wahrscheinlich gewesen und die Lohnfindung zum Spielball der Politik geworden. Die vorgesehene Umsetzung bis zum 1.1. 2020 ist da noch allemal die bei weitem bessere Lösung, auch wenn es für uns keinen Grund gibt, deswegen in Jubel auszubrechen.

Was die Flexibilisierung anbelangt, ist es ärgerlich, dass die Arbeitnehmerseite anscheinend in letzter Sekunde der Mut verlassen hat, war doch die Einigung bereits zum Greifen nah. Die weitere Gesprächsbereitschaft stimmt mich jedenfalls optimistisch, dass es hier in absehbarer Zeit doch noch zu einer Einigung kommt. Die Arbeitgeberseite hat jedenfalls Verantwortung gezeigt und ihren Teil zu einer funktionierenden Sozialpartnerschaft beigetragen. Jetzt sind die AK und die Gewerkschaft am Zug. Hier braucht es eindeutig mehr Bewegung, damit unser Wirtschaftsstandort die moderne Zeit mit ihren veränderten Arbeitswelten nicht verschläft.

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