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AK-Werbung: Fairness nicht außer Acht lassen

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl
© Gabriele Moser Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Gerechtigkeit muss sein, sagt die Arbeiterkammer. In der neuen Radiowerbung erfahren wir, wie das gemeint ist. Ihnen wird die schrille Frauenstimme wahrscheinlich schon aufgefallen sein: Lautstark beklagt sie sich, dass sie unbezahlte Überstunden machen müsse. Sie wolle nicht schon wieder durch die Finger schauen. Unfair sei das.

Liebe AK, ist das wirklich Euer Bild, das Ihr von den Betrieben habt? Dann irrt Ihr Euch aber kräftig: Alle Umfragen bestätigen uns, dass die Realität in den Betrieben erfreulicher Weise ganz anders aussieht. Rund 500 Arbeitgeber und 500 Arbeitnehmer wurden dieses Jahr wieder bundesweit anlässlich des Tages der Arbeitgeber zum Arbeitsklima befragt. Das Ergebnis: Im Schnitt bewerten beide das Miteinander im Betrieb mit durchwegs guten Noten. Nichts anderes ergeben die Umfragen, die wir in Niederösterreich gemacht haben. Es herrscht durchwegs ein gutes Betriebsklima, das von gegenseitiger Wertschätzung bestimmt ist.

Also, liebe AK, was soll dann der Griff in die unterste Schublade? Ist es Euer neuer Stil, Feindbilder fernab jeder Realität zu konstruieren, nur um Euch selbst zu profilieren? Das wäre traurig. Damit erweist Ihr Euch und der Sozialpartnerschaft keinen guten Dienst. Dass es auch anders geht, haben wir in Niederösterreich vorgezeigt.  Gemeinsam mit der AKNÖ haben wir einiges zu Stande gebracht. Etwa bei der Berufsorientierung oder für unsere Lehrlinge. Daran sollten sich alle in der AK ein Beispiel nehmen, denen nichts anderes einfällt, als laut nach Gerechtigkeit zu rufen und dabei völlig jegliche Fairness außer Acht lassen.

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