th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Russische Föderation ist attraktiv und interessiert an österreichischen Waren

Wirtschaftsdelegierter Rudolf Lukavsky über Russland als Exportdestination und die derzeit geltenden Sanktionen.

Porträtfoto
© WKÖ
Würden Sie einem NÖ Unternehmen raten nach Russland zu exportieren?
Selbstverständlich raten wir niederösterreichischen Firmen nach Russland zu exportieren, wir unterstützen sie dabei gerne. Nicht nur die Russische Föderation mit 145 Millionen Einwohnern und einer breit aufgestellten Wirtschaft ist attraktiv und interessiert an österreichischen hochqualitativen Waren und Dienstleistungen, über Russland kann man auch seine Produkte für den Markt der Eurasischen Wirtschaftsunion (Russland, Kasachstan, Belarus, Armenien und Kirgistan) anbieten, eine dynamische Region mit einem Markt von 185 Millionen Konsumenten.  
Welche Produkte/Dienstleistungen haben eine Chance am russischen Markt?
Einerseits kann man hochwertige Konsumgüter, aber beispielsweise auch Pharmazeutika, Getränke, Lebensmittel oder Futtermittel anbieten. Andererseits sind besonders Maschinen und Anlagen für die russische Industrie, den Bergbau, die Land- und Forstwirtschaft gefragt. Umwelttechnik und Anlagen für die Abfallwirtschaft bekommen immer mehr Bedeutung am russischen Markt. Auch Projekte in den Bereichen Klimaschutz und CO2-Reduktion bieten interessante Möglichkeiten für Exporte und Kooperationen.  
Welche Herausforderungen gibt es beim Export nach Russland?
Der Markteinstieg ist allerdings aufgrund von sprachlichen und kulturellen Unterschieden nicht einfach, hier ist die Auswahl geeigneter Geschäftspartner wichtig. Aufgrund geltender EU- und US-Sanktionen gibt es Beschränkungen für Lieferungen an gewisse Firmen und beispielsweise auf die Krim. Hier hilft das AußenwirtschaftsCenter Moskau allen österreichischen Firmen bei der Prüfung der Geschäftspartner und Geschäfte auf Sanktionsrelevanz. Auch russische Gegensanktionen, wie beispielsweise Importverbote für Milch- und Fleischwaren, Obst und Gemüse sowie der Ausschluss von ausländischen Anbietern bei öffentlichen Ausschreibungen, wenn es russische Hersteller gibt, schränken die Exportmöglichkeiten ein. Spezielle Fragen zur Zollabwicklung, Zertifizierung sind ebenso zu beachten.   
Wie hat es Ihnen in St. Pölten gefallen? Gab es viele Gespräche?
Es hat zahlreiche interessante Gespräche gegeben in St. Pölten. Einerseits Firmen die schon am russischen Markt aktiv sind und sich über aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten zum Ausbau der Geschäfte mit Russland mit mir ausgetauscht haben, andererseits auch einige Firmen, die einen Neueinstieg in Russland planen.