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80%-Umsatzzuschuss für Gastronomie und Hotellerie im Lockdown umgesetzt

Forderung der WKÖ-Branchenvertreter Kraus-Winkler und Pulker wird realisiert - Umsatzersatz rettet Betriebe über den November-Lockdown

Gastronomie NÖ-Obmann Mario Pulker
© Andreas Kraus Gastronomie NÖ-Obmann Mario Pulker.

Gastronomie und Hotellerie sind seit Beginn der Coronakrise in Österreich besonders hart getroffen. Reisebeschränkungen und Covid-Maßnahmen, wie das Veranstaltungsverbot, haben in den vergangenen Monaten zu massiven Nächtigungs- und Umsatzeinbrüchen geführt. Dementsprechend essentiell ist der heute von der Bundesregierung präsentierte Umsatzersatz für die betroffenen Betriebe, denn der zweite Lockdown hätte ohne weitere Unterstützungsleistungen zu einem finanziellen Totalausfall geführt, zeigen sich die obersten WKÖ-Branchenvertreter Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker überzeugt und unterstreichen: „Unsere Betriebe trifft keinerlei Schuld an der aktuellen Situation, im Gegenteil, sie haben alles richtig gemacht und gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles getan, um für die Gäste bestmögliche Sicherheit zu garantieren: alle notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen getroffen, Maßnahmen flexibel umgesetzt und seit Monaten Mitarbeiter in Kurzarbeit gehalten. Dementsprechend erleichtert zeigen sich Hotellerie-Sprecherin Kraus Winkler und Gastronomie-Sprecher Pulker, „dass unsere Forderungen nach einem raschen und unbürokratischen Umsatzzuschuss und einer Anpassung der Kurzarbeit nun bereits in der ersten Novemberwoche umgesetzt wurden“. 

Erfreut zeigt sich Pulker zudem, dass der Umsatz aus Liefer- und Abholservices bei dem Zuschuss nicht gegengerechnet wird: „Das war uns besonders wichtig, denn viele Menschen und auch Betriebe sind gerade im Lockdown darauf angewiesen, dass unsere Gastronominnen und Gastronomen sie mit frisch gekochtem Essen versorgen!“ Kraus Winkler begrüßt auch die Erst-Information des BMF, wonach in der Hotellerie Umsätze aus erlaubten Nächtigungen nicht angerechnet werden.

Dass die Hilfsmaßnahme an einen Kündigungsverzicht gebunden ist, ist für beide Branchenvertreter nachvollziehbar, höchst problematisch sehen sie aber das Timing. „So unglaublich erleichtert wir im Namen aller Kolleginnen und Kollegen über die rasche Hilfe sind, so klar muss aber auch gesagt werden, dass unsere Betriebe keine Chance hatten, die Bedingung rechtzeitig zu erfahren und entsprechend zu handeln. Denn erst heute, am 6.11. wurde verkündet, dass Hilfen nur ausbezahlt werden, wenn ab 3.11. keine Kündigungen mehr ausgesprochen wurden“, fassen Kraus-Winkler und Pulker abschließend zusammen.

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