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70 Jahre 1. NÖ Landesausstellung in Krems

An einer spannenden und interessanten Zeitreise ins Jahr 1948 nahmen mehr als 40 UnternehmerInnen und GewerbepensionistInnen, teilweise noch ZeitzeugInnen, des Bezirkes Krems teil.

V.l.: WK-Bezirksstellenobmann Thomas Hagmann, Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer, Gemeinderätin Petra Breith, Josef Hadrbolec, Junge Wirtschaft Krems-Bezirksvorsitzender Stefan Seif und WK-Bezirksstellenleiter Herbert Aumüller.
© Martin Kalchhauser V.l.: WK-Bezirksstellenobmann Thomas Hagmann, Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer, Gemeinderätin Petra Breith, Josef Hadrbolec, Junge Wirtschaft Krems-Bezirksvorsitzender Stefan Seif und WK-Bezirksstellenleiter Herbert Aumüller.

Lokalhistoriker Josef Hadrbolec beleuchtete in einem virtuellen Rundgang durch die erste NÖ Landesausstellung in Krems im Jahr 1948 die wirtschaftliche Bedeutung dieses Großevents.

Wirtschaftsaufschwung nach Kriegsende

Drei Jahre nach Kriegsende besuchten rund 120.000 Menschen, die nach Wien und Wels innerhalb von 14 Tagen angebotene Kremser Leistungsschau der jungen österreichischen Wirtschaft. Die unter Ehrenschutz von Bundespräsident Karl Renner stehende Ausstellung wurde durch Bundeskanzler Leopold Figl eröffnet. Bürgermeister Franz Riel und Landeshauptmann Josef Reither sprachen über die Tradition, aber auch die aktuelle Situation. Anschließend begann der Rundgang mit den prominenten Festgästen, an der Spitze Innenminister Oskar Helmer, Staatssekretär Ferdinand Graf, Bundeswirtschaftskammer-Präsident Julius Raab, Landeshauptmann-Stv. August Kargl, aber auch sowjetische Offiziere.

Von der Idee zur Umsetzung

Es war nicht gerade leicht, in der schwierigen Nachkriegszeit ein Großprojekt wie die Landesschau auf die Beine zu stellen. Während an der Ennsbrücke 1948 die Amerikaner die Zonengrenzkontrolle Österreich übergaben, dominierte in Niederösterreich noch die USIA (= russische Abkürzung für Verwaltung des sowjetischen Vermögens in Österreich) und die I-Ausweise (Identitätsausweis mit Foto in Englisch, Französisch, Russisch sowie Deutsch, der benötigt wurde, um die jeweilige Zonengrenze zu überschreiten). „Man muss sich das vorstellen: Es gab noch Lebensmittelbewirtschaftung und gleichzeitig schon eine Landesausstellung“, so Hadrbolec.
Gemeinden, Ämter und Kammern waren in die Organisation eingebunden. Mit dabei war auch die 1947 errichtete Handelskammer-Bezirksstelle Krems mit dem damaligen Sekretär Ernst Kempf.

Landesschau als Wirtschaftsmotor

Ein Lageplan von damals verrät, dass die Kulinarik im südlichen Stadtpark stationiert war und dass es im Bereich des Stadions einen Vergnügungspark gab. Die Präsentation von Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft stand im Fokus: 578 Aussteller waren vertreten. Neben Produktpräsentationen, Auto- und Möbelausstellungen wurden auch eine Rinder- und Pferdeschau und landwirtschaftliche Maschinen, etwa der 1947 neu auf den Markt gekommene Steyr-Traktor 180, gezeigt. Einen hohen Stellenwert hatte die Tourismusförderung. Eine Sonderschau zu diesem Thema sollte helfen, die durch den Krieg schwer geschädigte Branche zu stärken.

WK Krems – Partner der regionalen Wirtschaft

Josef Hadrbolec präsentierte den Gästen auch einen interessanten Bericht der Kremser Zeitung vom Juli 1947 über die Errichtung der Handelskammer-Bezirksstelle Krems. „Die Handelskammer ist bemüht, in allen Bezirken die Verbindung mit ihren Mitgliedern möglichst enge zu gestalten, ihre Wünsche und Beschwerden entgegenzunehmen und ihre Interessen möglichst wirksam zu vertreten“, war in diesem Artikel zu lesen. „Dies ist immer noch unsere Intention“, spannte WK-Bezirksstellenobmann Thomas Hagmann den Bogen von 1947 ins Heute. „Wenn Sie Fragen in Ihrem unternehmerischen Alltag haben, kommen Sie zu uns. Wir helfen Ihnen gerne“, so Hagmann.

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