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25 Jahre Akademie für Naturgestaltung

Mit Qualität kommt Handwerk zur Blüte.

Absolventen, Gratulanten und Prominenz rund um WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl (Bildmitte sitzend).
© Andreas Schimek Absolventen, Gratulanten und Prominenz rund um WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl (Bildmitte sitzend).
19 frischgebackene Meisterinnen und ein Meister aus Deutschland, Österreich, und Italien präsentierten ihre Werkstücke bei der 25 Jahr-Feier der Akademie für Naturgestaltung im Stift Zwettl. Für Thomas Kaltenböck, NÖ Landesinnungsmeister der Gärtner und Floristen, war es eine ganz besondere Feier, denn: „Vor einem Vierteljahrhundert war ich selbst noch Absolvent der ersten Akademie-Klasse.“
Nun durfte er als Chef der NÖ Floristen in Anwesenheit von zahlreicher Prominenz, mit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Spartenobmann Wolfgang Ecker und Bundesinnungsmeister Rudolf Anton Hajek an der Spitze, die Meisterbriefe in der Stiftsbibliothek überreichen. Die von Franz Josef Wein gegründete „Akademie für Naturgestaltung“ erhielt seinerzeit von der NÖ Landesinnung (unter der damaligen Landesinnungsmeisterin Friedhilde Böhme) die nötige Unterstützung, um ihren Platz in NÖ zu finden. Die darauf folgende Erfolgsgeschichte kann sich sehen lassen: An die 560 Floristinnen und Floristen sind bis dato in der Akademie ausgebildet worden und heimsen regelmäßig Spitzenplätze bei internationalen Bewerben ein. Ursprünglich in Schiltern und nunmehr im Stift Zwettl beheimatet, hat sich die Qualität der Meisterausbildung „Made in Zwettl“ weit über die Grenzen Niederösterreichs und Österreichs herumgesprochen.
Es gab auch Anfragen aus Ländern, wie Belgien und Tschechien. Deren Teilnahme scheiterte letztendlich nur an der mangelnden Kenntnis der Unterrichtssprache Deutsch, wie Akademieleiter Franz Josef Wein zu berichten weiß: „Unsere Ausbildung besitzt einfach in der europäischen Floristik einen enormen Ruf.“
Dieser gründet sich nicht zuletzt auf die hohe fachliche Kompetenz. So sind die 20 Meisterklasse-Absolventen während der Ausbildung oft bis an ihre Grenzen gefordert worden. Die Mühe hat sich aber ausgezahlt, wie die ausgestellten Arbeiten zeigen. „Wir sollten auch nie den Wirtschaftlichkeitsaspekt der Qualität vergessen“, betont Franz Josef Wein. Besser zu sein, bessere Qualität zu bieten, sei nun einmal ein ganz wesentliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber den Mitbewerbern und somit ein Vorteil im Wettbewerb. Oder wie Thomas Kaltenböck meint: „Bei uns Floristen kommt das Handwerk im wahrsten Sinn des Wortes zur Blüte.

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