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Papierlose Registrierkasse statt Zettelwirtschaft

Große Abschlussgala der Casting Show „120 Sekunden“, die von WKNÖ und Land Niederösterreich in Kooperation mit den NÖ Bezirksblättern durchgeführt wird. Gekürt wurde die beste Geschäftsidee.

V.l.: Bezirksblätter NÖ-Chefred. Ossi Hicker, Bezirksblätter NÖ-Geschäftsführer Ewald Schnell, Miss Niederösterreich 2017 Marlene Nakovits, die Gewinner Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz, Landesrätin Petra Bohuslav und WKNÖ-Direktor Franz Wiedersich.
© Matejschek V.l.: Bezirksblätter NÖ-Chefred. Ossi Hicker, Bezirksblätter NÖ-Geschäftsführer Ewald Schnell, Miss Niederösterreich 2017 Marlene Nakovits, die Gewinner Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz, Landesrätin Petra Bohuslav und WKNÖ-Direktor Franz Wiedersich.

Im Julius Raab Saal des WIFI St. Pölten matchten sich die zwölf Gewinner der Vorrunden-Castings um den Sieg. Nach eineinhalb Stunden standen die Sieger fest: Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz fanden mit ihrer Idee der „Papierlosen Registrierkassa“ den größten Anklang bei der Jury.
Bekanntlich sieht der Gesetzgeber vor, dass jedem Kunden ein Beleg auszustellen ist und dieser dann auch bis vor die Geschäftsräumlichkeiten mitzunehmen ist, was zu einer von den Medien heftig kritisierten Flut von Kassenbelegen geführt hat.

„Wir sind der Meinung, dass es heutzutage bessere, modernere und ressourcenschonendere Wege geben sollte“, meinten die Sieger und ihr Team obono. Die „Papierlose Registrierkassa“ soll nun der leidigen Zettelwirtschaft ein Ende machen. „Mit den giftigen, phenolhaltigen Kassenzetteln könnte man in wenigen Monaten alle 44 Seen Österreichs bedecken“, so Simon Tragatschnig. „Mit der ‚Papierlosen Registrierkasse’ werden nun die Kassazettel direkt auf das Smartphone übermittelt – ganz ohne Softwareinstallation.“

Platz zwei ging an Niko Bogianzidis und Reinhard Krenn mit ihrem „öKlo“, einer mobilen Komposttoilette. Frei nach dem Motto „Pecunia non olet“ (Geld stinkt nicht) fragten sich die beiden, warum die wertvollen Nährstoffe, die in Fäkalien enthalten sind, einfach weggeworfen werden.
„Das gerade in einer Zeit, wo Rohstoffe und Ressourcen wie Wasser immer knapper und wertvoller werden“, so Bogianzidis.  

Die Idee zum energieeffizienten Holzspan hatten Christian und Dominik Brandl. Sie wollen mit einem patentierten Zerspannungsprozess die wirtschaftliche Herstellung von Holzpellets revolutionieren. Dem Vater-Sohn-Duo war die Freude über den dritten Platz anzusehen. Und auch die Erfahrungen, welche beide beim Casting gesammelt haben, wollen sie keinesfalls missen.

Gute Vorbereitung ist halbe Miete

Insgesamt demonstrierten die Teilnehmer der Casting Show eindrucksvoll, wie viel an kreativem Potenzial und Innovationsgeist in NÖ beheimatet ist. Vom automatischen Bierflaschenfüller, Barfußschuhen und dem Flaschenhalter für Fahrräder – es gab jede Menge an Ideen und Erfindungen zu sehen. Ob die zum 4. Mal stattgefundene Casting-Show der Sieger-Idee und den übrigen Teilnehmern auf dem Markt zum Durchbruch verhelfen kann, wird sich zeigen.

Franz Wiedersich, Direktor der Wirtschaftskammer Niederösterreich, lobte jedenfalls die professionelle Präsentation aller Kandidatinnen und Kandidaten und betonte, wie wichtig eine gute Vorbereitung sei: „Stimmt diese, dann ist dies schon die halbe Miete zum Erfolg. Wir wissen das aus der Erfahrung unserer Gründungberatungen.“ Um Fehlerquellen von vornherein zu vermeiden, sollte daher unbedingt das bei den Bezirksstellen der Wirtschaftskammer eingerichtete Gründernetzwerk in Anspruch genommen werden, so der WKNÖ-Direktor.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav schloss sich seiner Meinung an: „Wir wissen, dass zwei Drittel unserer Start-Ups nach 4 Jahren noch am Markt sind. Dieser nachhaltige Erfolg spricht für die guten Unterstützungsleistungen, die vom Land und der WKNÖ angeboten werden.“

Gruppenfoto
© Matejschek Die Gewinner mit den Ehrengästen.

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