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"Wir sind bestens vorbereitet"

Zentrale Themen beim Austausch im Rahmen des „NÖ Frühstück mit Zukunft“ mit Unternehmern aus Melk und Mistelbach waren die anstehenden Öffnungen (die Gespräche fanden Ende April statt) und die Sicherheit in den Betrieben.

Screenshot vom Online-Meeting
© WKNÖ Sehr innovativ waren auch Unternehmer aus Melk in der Krise. Die „Innovation als Wachstums-treiber“ ist auch im in Entwicklung befindlichen 10-Punkte-Programm der WKNÖ zu finden.
In den beiden Gesprächsrunden wurde vor allem eines deutlich: Die Unternehmer können mit einem fixen Öffnungsdatum endlich aufatmen! So hält etwa Alois Schiefer (MySchiefer, Poysdorf) fest: „Die Taxifahrten sind seit Beginn der Pandemie stark rückgängig, da sämtliche Fahrten zu Veranstaltungen, Messen, Diskotheken und auch zum Heurigen weggefallen sind. Ich bin optimistisch, dass sich das ab 19. Mai wieder schrittweise ändert.“
Handel und persönliche Dienstleister können in Niederösterreich seit 3. Mai wieder arbeiten. „Meine Vision für die Unternehmensgründung war, ein Beautystudio zu eröffnen und den Kunden ein besonderes Erlebnis zu bieten. Ich freue mich, endlich wieder direkten Kundenkontakt zu haben“, betont Bettina Stecher (Naturschön Beautystudio & Shop, Poysdorf).
Eines steht für die Unternehmer jedenfalls ganz oben auf der Agenda: Die Sicherheit. Das bestätigt Patrick Lentavitsch (Die Schmauserei, Obersdorf): „Wir kommen mit den Regeln gut klar. Die Präventionsmaßnahmen rund um Abstandhalten, Maskenpflicht und Tests werden funktionieren. Wir sind bestens vorbereitet und sorgen für Sicherheit.” Verantwortungsvolle Unternehmer und praxistaugliche Sicherheitskonzepte lassen WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker positiv in die Zukunft schauen: „Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam wieder durchstarten werden!”

Mit Flexibilität und Unternehmergeist ans Ziel

„Flexibilität und ein Gespür für unternehmerische Alternativen, die man in Krisenzeiten an den Tag legen muss“, hebt nicht nur der Fachhändler für ergonomische Büromöbel, Alfred Dier (Diasign e.U., Ruprechtshofen), hervor. Auch Rainer Gradwohl (Ing. H. Gradwohl Gesellschaft m.b.H., Melk) handelte danach und stieg 2020 kurzerhand von der Display- und Verpackungsproduktion auf Trennwände und Gesichtsschilder um: „Wir müssen die Chancen, die sich in der Krise ergeben, viel mehr nutzen!“ Elisabeth Koppatz (Leopoldine Koppatz Gesellschaft m.b.H., Mank) hat während des Lockdowns beispielsweise ihre Webseite optimiert und einen Onlineshop eingerichtet.
Und auch in den Mistelbacher Betrieben wurde die zwangweise dazugewonnene Freizeit durch die Lockdowns zur Weiterentwicklung genutzt. Karin Eigner (Karins Kaufstrasse, Laa/Thaya) betont: „Gemeinsam mit meiner Tochter habe ich einen Facebook-Auftritt erstellt und virtuelle Modenschauen veranstaltet. Unsere Stammkunden sind uns treu geblieben und durch Facebook konnten wir auch neue junge Kunden für unser Geschäft begeistern.“ Auch wenn ihr Betrieb in den umsatzstärksten Monaten geschlossen war, konnte Eigner „in der Krise vieles dazulernen und digitale Kompetenzen aufbauen“.
Die Kreativität der Unternehmen begeistert den WKNÖ-Präsidenten: „Die Unternehmerinnen und Unternehmer nehmen Herausforderungen wie diese an und beweisen, wie innovativ sie sind. Das haben mir auch diese Gesprächsrunden mit den Unternehmen wieder gezeigt.“

Unternehmer blicken in die Zukunft

Obwohl Hausbau- und Energiesparmessen ausfallen, ist Markus Bicker (Hafnertec Bicker GmbH, Neumarkt) „noch glimpflich davongekommen, da wir mit unseren Öfen und Heizungssystemen zum Baunebengewerbe zählen. Trotzdem werden uns Rohstoffknappheit und steigende Preise auch nach Corona noch länger beschäftigen“, ist der Unternehmer überzeugt.
Die Öffnungen am 19. Mai schließen nicht alle Branchen mit ein. Ecker betont, dass auch diese Bereiche Planbarkeit brauchen: „Ich hoffe, dass es auch für weiter geschlossene Bereiche wie die Nachtgastronomie baldige klare Vorgaben zum Aufsperren gibt.“

Screenshot vom Videogespräch
© WKNÖ Die Unternehmen aus dem Bezirk Mistelbach zeigten sich im virtuellen Frühstücks-Gespräch mit WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker optimistisch.

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