th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

„Wie ein gutes Portfolio“

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Dazu Thomas Hagmann, Obmann der Bezirksstelle Krems, im Gespräch.

Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulieren Bezirksstellenobmann Thomas Hagmann (mit Urkunde) und dem Bezirksstellenausschuss.
© Tanja Wagner Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulieren Bezirksstellenobmann Thomas Hagmann (mit Urkunde) und dem Bezirksstellenausschuss.
Sie sind der Obmann der WKNÖ-Bezirksstelle Krems. Wie würden Sie „Ihren“ Bezirk charakteri­sieren?
Der Bezirk hat sehr viele Facetten in sich vereinigt: Vom Tourismus über die Landwirtschaft bis zur Hafenregion und der Industrie ist alles vertreten. Wir haben zahlreiche „Hidden Champions“ und alteingesessene Gewerbebetriebe im Bezirk. Genauso vertreten ist aber auch die Industrie, etwa  durch die Metadynea oder die Voest Alpine, um nur zwei zu nennen. Alles, was Niederösterreich ausmacht, findet man konzentriert im Bezirk Krems – wir sind so breit aufgestellt wie ein gutes Anlagenportfolio.

Was bedeutet es für Ihre Arbeit, wenn alle Bereiche im Bezirk stark vertreten sind?
Dass man immer das Ganze im Auge behalten muss. Zum Beispiel kann beim Thema „Straßennetz nach Norden“ nicht nur danach gegangen werden, dass man irgendwie gut in Richtung Norden kommen will. Man muss speziell auch die Lehrlinge, Arbeitnehmer und die Standorte der Betriebe berücksichtigen. Und zwar im Hinblick auf Ein- wie Auspendler. Ein Mobilitätskonzept von Krems in Richtung Norden betrifft also nicht nur uns, sondern ist für die
Standortqualität der ganzen Region Waldviertel von entscheidender Wichtigkeit. 

Was wäre sonst noch an der Verkehrssituation zu verbessern?
Unsere Verkehrsanbindung ist eine relativ gute, zu verbessern wären lediglich Taktung und Fahrtdauer nach Wien und St. Pölten beim Schienenverkehr.

Obst- und Weinbau sind starke Argumente für den Tourismus. Was lockt die Menschen zu Ihnen – abgesehen vom Wein oder der Marillenblüte?
Wir punkten auch in Sachen Kultur: Die Kunstmeile in Krems mit dem Karikaturmuseum ist ein Besuchermagnet, genauso wie unsere Kirchen und Schlösser – oder das  Festival „Glatt und Verkehrt“.  Dabei ist unsere Kulturverbundenheit auch historisch belegbar: Der Barockmaler Martin Johann Schmidt, genannt „Kremser Schmidt“, lebte und arbeitete in Stein an der Donau, ebenso Ludwig von Köchel, der Autor des gleichnamigen Verzeichnisses von Mozarts Werken, und Beethoven kam zur Erholung nach  Gneixendorf bei Krems an der Donau.

Was sind Ihre Arbeitsschwerpunkte – aktuell und in Zukunft?
Die Digitalisierung ist ein Schwerpunkt, an dem weitergearbeitet werden muss. Der erlebte Schub ist bereits jetzt ein großer Vorteil, das darf aber nicht einschlafen. Digitalisierung  steht für eines der drei großen D‘s, zusammen mit den anderen beiden, Deregulierung und Dekarbonisierung, bestimmt sie die Agenda für die Zukunft. Gleiches gilt für das regionale Bewusstsein, das sich während des ersten Lockdowns stark gezeigt hat. Wir müssen einerseits dafür sorgen, dass der Umgang mit digitalen Tools seine Selbstverständlichkeit behält, und andererseits dafür, dass nicht alles und jedes irgendwo übers Internet bestellt wird. Bereits jetzt und auch nach der Pandemie werden wir außerdem starke Konzepte zum Wert der Arbeit, zur Ausbildung und für unsere Fachkräfte brauchen.

Eckdaten

  • Nachbarbezirke sind Horn, Hollabrunn, Tulln, St. Pölten, Melk und Zwettl
  • Fläche: 923,92  km²
  • Einwohnerzahl: rund 57.000 (mit kleineren Schwankungen konstant seit 1890)
  • Aktive Betriebe: 5.335
  • 270 Lehrbetriebe
  • 796 Lehrlinge
    Stand: 31.12.2020

Das könnte Sie auch interessieren