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„Ständig auf ,Standby sein müssen‘, setzt Betrieben sehr zu“

Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Fachgruppe Hotellerie in der WKNÖ, im Interview über die Stimmung in der Branche und wo Förderungen von Land und WKNÖ ansetzen.

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© Andreas Kraus Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer NÖ.

Die Beherbergungsbetriebe gehören zu den von der Pandemie am schwersten gebeutelten Branchen. Wie ist die Stimmung und wie blicken die Unternehmer dem bevorstehenden Comeback entgegen.

Susanne Kraus-Winkler: Die Stimmung, sowohl was den emotionalen als auch den wirtschaftlichen Aspekt betrifft, ist schlecht und angespannt. Besonders haben unsere Betriebe mit der fehlenden Planungsperspektive zu kämpfen. Der Zeitpunkt der Wiedereröffnung wird ständig – sehr kurzfristig – verschoben. Dadurch kann man weder Werbung noch Marketing betreiben, oder ein Comeback angemessen planen. Ständig auf „Standby“ bleiben zu müssen, setzt den Unternehmern enorm zu.

Das Land nimmt 3 Millionen Euro in die Hand, um Beherbergungsbetriebe beim Comeback zu unterstützen. Die WKNÖ und der Landesverband für Urlaub am Bauernhof und Privatzimmervermietung bieten geförderte Beratungen an. Worauf zielen die Unterstützungsmaßnahmen konkret ab?

Die Förderungen zielen vor allem darauf ab, dass die Unternehmer diese schwierige Zeit dazu nützen können, ihr Angebot noch fiter zu machen – zum einen, indem sie die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und zum anderen, damit sie mehr Wertschöpfung generieren können. Das nächste halbe Jahr soll dazu genutzt werden, sich beraten zu lassen (Fachgruppe fördert Beratungen mit bis zu 200 Euro), um dann stärker aus der Krise herauszukommen. So können wir es gemeinsam schaffen, Niederösterreich als tolles Urlaubsland mit vielfältigem Angebot noch stärker zu positionieren.

Was möchten Sie den Beherbergungsbetrieben für eine mögliche Wiedereröffnung mit auf den Weg geben?

Sobald ein Öffnen der Hotels möglich ist, muss sich jeder Unternehmer genau überlegen, wann für ihn der wirtschaftlich richtige Zeitpunkt zum Aufsperren ist. Für einen Betrieb, der auf Gruppenreisen spezialisiert ist, macht es wenig Sinn zu öffnen, wenn es wegen fehlender Nachfrage und Hürden bei Grenzübertritten so gut wie keine Gruppenreisen gibt. Daher darf es auch keinen Nachteil bei Unterstützungen für jene geben, die sich, weil wirtschaftlich nicht sinnvoll, für einen späteren Öffnungstermin entscheiden.

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