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„Service-Drehscheibe für die Unternehmen“

Die Bezirksstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Mit dieser Ausgabe startet die NÖWI eine Interviewserie mit den Obleuten der WKNÖ-Bezirks- und Außenstellen. Den Anfang macht Mario Burger, neuer Obmann in St. Pölten.

V.l.: Bezirksstellenobmann Mario Burger, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und Karl Schagerl von Harley-Davidson St. Pölten.
© Binder V.l.: Bezirksstellenobmann Mario Burger, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und Karl Schagerl von Harley-Davidson St. Pölten.

Sie sind neuer Obmann der WKNÖ-Bezirksstelle St. Pölten. Wo sehen Sie die zentralen Aufgaben der Bezirksstelle?

Mario Burger: Da gibt es für mich zwei Schwerpunkte: Erstens die Bezirksstelle als Servicestation, als Anlaufpunkt für Unterstützung und Information. Und zweitens natürlich die Interessenvertretung für unsere Unternehmen.

Was sind Ihre persönlichen Schwerpunkte?

Im Zentrum steht der Kontakt mit den Unternehmen und den Gemeinden im Bezirk. Da müssen wir Corona-bedingt derzeit noch Abstriche machen. Ich gehe aber davon aus, dass sich das bis zum Sommer ändern wird – mit zahlreichen Betriebsbesuchen und persönlichen Kontakten mit den Verantwortlichen in den Gemeinden.

Die Bezirksstelle ist für die Wirtschaft in der Landeshauptstadt, aber auch für den  ländlichen Teil zuständig. Wie unterscheiden sich diese beiden Regionen?

Derzeit unterscheiden sich die Herausforderungen nicht so sehr, weil Corona für alle das Thema ist. Sonst sind die Herausforderungen durchaus unterschiedlich, oft sehr individuell. Am Land sind sicher die Digitalisierung, schnelle Internetverbindungen, Glasfaser ein großes Thema.

Und die größten Herausforderungen in der Stadt?

Da ist der Tourismus sicher ein Thema, bei dem noch Aufholbedarf besteht und wo wir in den nächsten Jahren zulegen können. Ein großes Thema ist auch die Innenstadt, Stichwort Parkplätze. Da haben wir jetzt die Bischofsgartengarage in der Pipeline, die brauchen wir auch unbedingt. Denn wir brauchen für unsere Unternehmen in der Innenstadt, insbesondere den Einzelhandel, zentrumsnahe Parkplätze. Das ist auch wichtig für einen ausgewogenen Branchen-Mix.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das Jahr 2021?

Wir versuchen alle, positiv zu bleiben. Ich gehe davon aus, dass sich – hoffentlich – Mitte des Jahres wieder das normale Leben einstellt. Da geht es um unsere Wirtschaft, das hat aber natürlich auch soziale und gesellschaftliche Komponenten. Das Schlimmste sollte jetzt hinter uns liegen, die Impfung gibt uns ein positives Zukunftsszenario.
Braucht die Wirtschaft weiter besondere Corona-Hilfen? 
Die Lockdown-Verlängerung war schon sehr hart, wir brauchen positive Signale. Ich gehe von weiteren Unterstützungen aus. Je nach Entwicklung wird es entsprechende Programme geben müssen. 

Im Porträt St. Pölten

St. Pölten ist durch den Gegensatz Stadt-Land geprägt. Im Zentrum liegt St. Pölten, das als Landeshauptstadt wichtiger Verwaltungssitz ist und sich zugleich als Schul,- Universitäts,-, Messe und Festivalstadt positioniert.
Die überwiegende Zahl der Betriebe im Bezirk St. Pölten bilden Klein- und Mittelbetriebe in den Sparten Gewerbe und Handel. In den Städten und entlang der Flüsse Pielach und Traisen finden sich Industriebetriebe. Zugleich gewinnen Pielachtal, die Wienerwaldgemeinden und die Traisentalregion touristisch immer mehr an Bedeutung.

Einwohner: 156.363
Fläche: 1.230 km²
Aktive Betriebe: 10.727
Lehrlinge: 2.407
Lehrbetriebe: 534

Stand: 30.11. 2020
(ohne Gerichtsbezirk Purkersdorf)


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