th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

„Persönlicher Kontakt ist Basis für die Arbeit“ - Obmann Gottfried Pilz im Porträt.

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Dazu Gottfried Pilz im Interview.

Gruppenbild - Gottfried Pilz mit Delegation aus Deitschland
© inshot

September 2020: Bezirksstellenobmann Gottfried Pilz (l.) mit einer Delegation der Sachsener Kreativwirtschaft gemeinsam mit dem sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig (3.v.l.), in Amstetten. Das Interesse der Delegation galt den Mobilitätsvisionen der Stadt Amstetten, der Remise und dem Quartier A.

Sie sind der Obmann der WKNÖ-Bezirksstelle Amstetten. Wie würden Sie „Ihren“ Bezirk charakterisieren?
Gottfried Pilz: Der Bezirk im Westen von Niederösterreich profitiert von seiner geopolitischen Lage und verbindet den ober-österreichischen Wirtschaftsraum mit dem niederösterreichischen Zentralraum. Seine Besonderheit und gleichzeitig auch die Stärke des Bezirkes liegen in seinem Branchenmix. Flaggschiffe der österreichischen Industrie haben in Amstetten ebenso ihren Standort wie mittelständische Gewerbebetriebe aus verschiedenen Branchen.

Dabei ist Amstetten historisch gesehen ein Metallerbezirk. Welche Entwicklungen wird es weiter geben?
Die Region mit Eisenstraße und Moststraße hat sich in den letzten Jahren zu einer stark wachsenden Tourismusdestination entwickelt.
Außerdem ist der Bezirk schon seit vielen Jahren eine Region mit dem höchsten Medianeinkommen. Das alleine ist schon ein starkes Indiz dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Bestes Beispiel für unsere Entwicklungsfreudigkeit ist die lebendige Start-Up-Szene wie in Waidhofen/Ybbs mit dem beta-campus oder in Amstetten  mit dem Quartier A, das sich auch Minister Dulig aus Sachsen persönlich angesehen hat.

Seit den frühen 70er Jahren wächst die Einwohnerzahl des Bezirks konstant. Worauf führen Sie das zurück?
Die Attraktivität ist ein paar Faktoren geschuldet: der guten Verkehrsanbindung, der Lage zwischen St. Pölten und Linz, der Infrastruktur, also Schule, Arbeitsplätzen und der schönen Natur – kurz der hohen Lebensqualität.

Führt die konstante Wachstumsrate nicht auch zu Problemen?
Infrastruktur und Verkehr sind Herausforderungen, die uns auch in Zukunft begleiten werden. Dabei ist eine leistungsfähige Verkehrsanbindung ins Ybbstal genauso wichtig wie eine zeitnahe Lösung der Donaubrücke im Westen. Seit Jahrzehnten wird geplant, nun ist es Zeit für eine Umsetzung.


Was ist die zentrale Aufgabe der Bezirksstelle?
Das Ohr direkt am Puls der Wirtschaft zu haben ist die Basis für eine erfolgreiche Interessenvertretung. Deswegen fehlen mir jetzt auch die regelmäßigen Betriebsbesuche und der persönliche Kontakt zu den Menschen im Bezirk ganz besonders.
Ich bin überzeugt davon, dass Informationen aus erster Hand die Basis ausmachen, damit wir  als Bezirksstelle unsere Arbeit gut machen können.


Ihre Themen für die Zukunft?
Wir müssen nach Corona auf optimale Restart-Bedingungen für unsere regionale Wirtschaft achten. 2020 hat uns gezeigt, dass es mit dem Glasfaserausbau vorangehen muss, das würde auch die Verkehrsbelastung senken und die Umwelt entlasten. Und Initiativen wie die Bildungsmeile müssen wir unterstützen, um Lust darauf zu machen, die eigenen Talente und die Vielfalt der gebotenen Ausbildungsmöglichkeiten zu erkennen.

Gründerszene in Amstetten: Bezirksstellenobmann Gottfried Pilz (r.) bei der Betriebseröffnung „Grafik Limani“ zwischen zwei Lockdownphasen mit Georg Trimmel, Peter Pfaffeneder, Marigona Jelliqi-Limani und Drin Limani (v.l.).
© Martin Geierlehner
 Gründerszene in Amstetten: Bezirksstellenobmann Gottfried Pilz (r.) bei der Betriebseröffnung „Grafik Limani“ zwischen zwei Lockdownphasen mit eorg Trimmel, Peter Pfaffeneder, Marigona Jelliqi-Limani, Drin Limani und Bezirksstellenleiter Andreas Geierlehner (v.l.).


Das könnte Sie auch interessieren