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„Nicht alles über einen Kamm scheren“ - Bezirksstellenobmann Erich Panzenböck im Interview

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Der Obmann der Bezirksstelle Wr. Neustadt, Erich Panzenböck, dazu im Interview.

Nach der Konstituierung im September 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (4.v.l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulieren Obmann Erich Panzenböck (mit Urkunde) und dem Bezirksstellenausschuss.
© :Tanja Wagner Nach der Konstituierung im September 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (4.v.l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulieren Obmann Erich Panzenböck (mit Urkunde) und dem Bezirksstellenausschuss.
Was bedeuten sehr hohe Corona-Inzidenzen und Ausreisekontrollen, wie in der Stadt Wiener Neustadt, wo auch die WKNÖ-Bezirks­stelle liegt, für die Arbeit der Bezirksstelle?
Erich Panzenböck: Das ist natürlich eine Ausnahmesituation, in der wir versuchen, die Betriebe bestmöglich zu unterstützen. Wir sind auf allen Kanälen und Medien quasi „rund um die Uhr“ für die Unternehmen da. Die große Herausforderung ist: Den Betrieben zu vermitteln, dass sie nicht alleine gelassen werden.  

Der Bezirk ist ja recht heterogen – von der Buckligen Welt über die Stadt bis Rohr/Gebirge. Wie geht man mit dieser Unterschiedlichkeit um?
Die Herausforderungen sind tatsächlich sehr unterschiedlich und breit gestreut. Das heißt, dass diese Vielfältigkeit auch in der Bezirksstelle mit jeweils passenden Hilfestellungen abgebildet sein muss. Wir können nicht alles über einen Kamm scheren.

Klammern wir jetzt Corona einmal völlig aus: Was sind davon abgesehen die größten Problemstellungen für die Unternehmen im Bezirk?
Der Fachkräftemangel wird uns in den nächsten Jahren weiter beschäftigen – wobei wir im Bezirk auch sehr viele gute Beispiele zur Lehre haben. Ein zweites großes Thema sind anstehende Betriebsübergaben, wo die Nachfolge ja vielfach nicht mehr in der Familie passiert.

Digital sind die Betriebe im Bezirk gut aufgestellt?

Ja – aber natürlich mit Potenzialen nach oben, die zum Teil auch von regionalen Gegebenheiten abhängen. Es gibt leider auch Gebiete oder Gemeinden, wo nicht alles unternommen wird, die Betriebe da bestmöglich zu unterstützen.

Obmann Erich Panzenböck (l.) bei einer willkommenen Abwechslung: Gemeinsame Gratulation (mit Barbara Mayrhuber-Pfaller und Hannes Halbauer) dem Gründer und Inhaber (2.v.l.) der „Robert Köck - Bäckerei GmbH“ zum gelungenen Start in Theresienfeld.
© zVg
Bezirksstellenobmann Erich Panzenböck (l.) bei einer willkommenen Abwechslung: Gemeinsame Gratulation (mit Barbara Mayrhuber-Pfaller und Hannes Halbauer) dem Gründer und Inhaber (2.v.l.) der „Robert Köck - Bäckerei GmbH“ zum gelungenen Start in Theresienfeld.


Was fasziniert Sie persönlich am Unternehmertum?
Mich hat immer die Möglichkeit fasziniert, Entscheidungen zu treffen, verantwortlich zu sein, auch Fehler zu korrigieren und im Zusammenspiel mit hervorragenden Beschäftigten etwas zu schaffen – und manchmal auch innezuhalten, ob das Geschäftsmodell noch zeitgemäß ist, man etwas ändern oder Neues beginnen soll.
Und Ihr Verständnis von der Rolle des Bezirksstellenobmanns?
Zentral ist, für die Unternehmerinnen und Unternehmer da zu sein, für jedes Problem. Keines ist zu groß oder zu klein – und auch mit dem Wissen, dass man nicht immer alles lösen kann.

Drei Worte, die sie mit Ihrer Bezirksstelle verbinden?
Serviceorientiert, offen, engagiert.


Eckdaten

Der Bezirk liegt etwa 50 Kilometer südlich von Wien an der Grenze zum Burgenland.
Er hat Anteil sowohl an den Gutensteiner Alpen als auch am Steinfeld und an der Buckligen Welt.
Fläche: 969,84 km².
Der Bezirk gliedert sich in 35 Gemeinden,
darunter zwei Städte und 19 Marktgemeinden.
Aktive Betriebe: 8.819
Lehrlinge: 1.806
Lehrbetriebe: 390


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