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„Girls‘ Day“ fand 2021 erstmals virtuell statt

Rund 560 Schülerinnen konnten 37 Betriebe online besuchen

V.l.n.r.: Frauen- und Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Vera Sares (Vorsitzende Frau in der Wirtschaft), Landesgeschäftsführer Sven Hergovich (AMS NÖ), Geschäftsführerin Michaela Roither (IV NÖ) bei der virtuellen Pressekonferenz
© NLK Burchhart V.l.n.r.: Frauen- und Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Vera Sares (Vorsitzende Frau in der Wirtschaft), Landesgeschäftsführer Sven Hergovich (AMS NÖ), Geschäftsführerin Michaela Roither (IV NÖ) bei der virtuellen Pressekonferenz

Die Erfolgsgeschichte des Girls´ Day wurde heuer erstmals in einem ganz neuartigen Format fortgesetzt. 37 Betriebe haben ihre Türen, dieses Mal nicht wie gewohnt direkt vor Ort, sondern auf einer virtuellen Plattform geöffnet. Eine ganze Woche lang, vom 19. - 24. April 2021, konnten rund 560 Schülerinnen aus 31 Schulen die Unternehmen online auf ihrem Messestand besuchen und sich in Live-Chats austauschen.

„Gerade in herausfordernden Zeiten ist es für Schülerinnen wichtig, dass die bewährten Formate in der Phase der Berufsorientierung auch weiterhin zur Verfügung stehen. Deswegen wird der Girls´ Day heuer online durchgeführt und die Unternehmen können virtuell besucht werden. Es freut mich, dass zahlreiche Betriebe und Schulen mitmachen und bin sicher, dass dieser moderne und unkomplizierte Austausch für beide Seiten eine zukunftsträchtige Alternative darstellt“, erklärt dazu im Rahmen einer Pressekonferenz Frauen- und Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Auch 2020 zeigt die Statistik der Lehrberufe, dass bei 40 Prozent der Mädchen, trotz einer Fülle von rund 200 Lehrberufen, die Berufswahl auf die TOP 3 – Einzelhandelskauffrau gefolgt von Bürokauffrau und Friseurin – fällt. Doch verstärkt sich auch der Trend zur Wahl an technischen und handwerklichen Berufen, so ist der Lehrberuf Metalltechnik wieder um eine Stelle, nun bereits auf den 7. Platz, vorgerückt.

Vera Sares, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Niederösterreich, in Vertretung des WKNÖ-Präsidenten Wolfgang Ecker, appelliert an die Jugend, den Girls‘ Day zur Berufsorientierung zu nutzen: „Wir versuchen junge Mädchen mit diesem Angebot bei den weitreichenden Entscheidungen in Bezug auf deren berufliche Laufbahn zu unterstützen – und finden dafür auch virtuelle Lösungen. Die Wirtschaftskammer NÖ ist stets darum bemüht, die Vielfalt der Lehrberufe erlebbar zu machen. Mutig sein, in andere Richtungen denken und Neues ausprobieren – dafür ist der Girls‘ Day die richtige Plattform.“

Sven Hergovich, AMS Niederösterreich-Landesgeschäftsführer erklärte: „Wir bieten Frauen attraktive Sprungbretter in Berufe, die bislang noch überwiegend von Männern ausgeübt werden. Damit leistet das AMS NÖ einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Einkommensnachteile von Frauen und der geschlechtsspezifischen Segregation am Arbeitsmarkt. Hier setzen wir mit Angeboten wie den Mädchen-Technik-Tagen und dem FiT-Programm für Frauen gezielt an. Technikerinnen und Handwerkerinnen werden auch in Krisenzeiten dringend benötigt.“

Michaela Roither, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung NÖ meinte: „Aus Sicht der Industrie hoffen wir, dass es bald keinen Girls Day mehr braucht, um zu zeigen, dass junge Frauen für technische Berufe geeignet sind. Trotzdem gibt es in manchen HTLs noch immer weniger als zehn Prozent Schülerinnen. Auch bei technischen Lehrberufen oder technischen Studienrichtungen sind junge Frauen immer noch unterrepräsentiert. Dadurch verpassen sie aber wichtige Chancen – schließlich warten gerade im naturwissenschaftlich-technischen Bereich die Arbeitsplätze der Zukunft, die noch dazu überdurchschnittlich gut bezahlt sind. Das vergangene Jahr hat auch gezeigt, dass Industrieberufe vergleichsweise krisensicher sind, weil die Beschäftigten in den Produktionsbetrieben das Land am Laufen gehalten haben.“ 

„Um aus der riesigen Bandbreite an Berufen die richtige Entscheidung zu treffen, brauchen Schülerinnen weibliche Vorbilder und ein ermutigendes Umfeld. Ausschlaggebend, ob Mädchen und Frauen in technischen Berufen Fuß fassen können, ist allerdings die Wirtschaft. Ich bedanke mich daher bei allen Unternehmen und Betrieben, die unsere Aktionen und Ideen jetzt und in Zukunft tatkräftig mittragen“, so die Landesrätin abschließend.

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