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„Event-Forum NÖ“: Symbiose zwischen Kommunen und Freizeitbetrieben

Kreativ, gemeinsam und rechtssicher. Beim Impuls-Talk liefern, beleuchten und bewerten die Wirtschaftsstadträte NR-Abg. Carmen Jeitler-Cincelli (Baden), LAbg. Christoph Kaufmann (Klosterneuburg) und FG-Obmann Gert Zaunbauer (Mödling) Ideen für eine fruchtbare Zusammenarbeit von Gemeinden/Städten und Freizeitbetrieben.

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© Event-Forum NÖ Gert Zaunbauer, Obmann der Freizeit- und Sportbetriebe, sowie Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe in der WKNÖ (Mitte), im Gespräch mit den Wirtschaftsstadträten Carmen Jeitler-Cincelli (Baden) und Christoph Kaufmann (Klosterneuburg).

Die Wirtschaft ist neben Bürgern, Bauten und Wegen eine der vier Grundelemente einer Stadt. Wirtschaft braucht aber Personenfrequenz. Denn nur daraus werden Kundinnen und Kunden. Daher lautet die Frage:  Wie schafft es eine Stadt, eine Gemeinde, Frequenz in den Ort zu bekommen? Die Antwort: Mit Partnern – nämlich den Freizeitbetrieben. Nach der einfachen Effizienzregel: eins und eins ist drei.

Das „Event-Forum NÖ“ Ende Juni ging der Frage nach, wie es im heurigen Sommer zu profitablen Symbiosen zwischen Kommunen und Freizeitbetrieben kommen kann. Der Re-Start für Gastronomie, Handel, Sport-, Freizeit und Kulturbetriebe gestaltete sich durchwachsen. Vor allem für Märkte war er holprig. „Vielfach hapert es an der Rechtssicherheit, Verordnungen kommen meist sehr spät. Da ist es oft auch nötig, dass Gemeinden und Städte den Mut-Turbo zünden“, betont Badens Wirtschaftsstadträtin und Nationalratsabgeordnete Carmen Jeitler-Cincelli. „Hier braucht es, vor allem für kleine Gemeinden, verstärkt die Unterstützung durch die Experten der Wirtschaftskammer NÖ“, ergänzt Christoph Kaufmann, Landtagsabgeordneter und Wirtschaftsstadtrat von Klosterneuburg.

Manager der Inszenierung

In allen drei Städten gibt es bereits eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie Sommerkino, Mondscheinbummeln, langer, bunter Einkaufsfreitag, Filmfestival mit Gourmet- und Genussmeile, Kurzfilmfestival – um nur einige zu nennen. „Diese Events gilt es auszubauen und vernünftige Pakete zu schnüren“, sind sich die Experten einig. Da seien auch viele Ideen dabei, die die Gemeinde nicht viel kosten, die aber Frequenz und Wertschöpfung bringen. Hier fungieren die Politiker, so Jeitler-Cincelli, als „Manager der Inszenierung.“ 

Infrastruktur zur Verfügung stellen

Kaufmann sieht als wesentliche Aufgabe der Kommunen, dass „wir Infrastruktur zur Verfügung stellen und motivieren. Denn es gibt in jeder Gemeinde kreative Köpfe und aktive Vereine. Wir müssen ihnen die Möglichkeiten und Plätze zur Verfügung stellen.“ So holt die Tullner Donaubühne etwa drei Mal im Sommer die Wagram-Winzer auf die Donaulände. „Es gibt Chillout-Areas und die Winzer präsentieren ihre Weine vor einer tollen Kulisse.“
Solche Aktivitäten sind auch eine gute Möglichkeit für die Städte, „sich den  eigenen Leuten neu zu präsentieren und mehr Begeisterung für den eigenen Ort zu wecken“, betont Gert Zaunbauer, Obmann der Freizeit- und Sport- sowie Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe in der WKNÖ. 

Fazit und Ausblick: Was ist von Corona geblieben?

Digitalisierung, so die Experten, kennt keine Grenzen und hält auch Einzug in den Ort.  Regionalität wird forciert und auch nach der Pandemie Thema bleiben.
„Die Stadt ist die Hardware, die mit Software bespielt werden muss, sprich mit Freizeitbetrieben und mit Aktivitäten. Es kann nur Hand in Hand gehen“, fasst Zaunbauer die Inhalte des Expert-Talk zusammen. Das „Event-Forum NÖ“ zum Nachschauen:
youtube.com/watch?v=w4_OOxUJf4Q&t=26s

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