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"Es liegt in meinen eigenen Händen"

Seit dem Jahr 2005 baut der Naturlehm-Keramiker Josef Wieser einzelgefertigte Kachelöfen und widmet sich der Gefäßkeramik, wobei er seine Ideen verwirklicht.

© Robert Maybach Naturlehm-Keramiker Josef Wieser

„Bevor ich im Jahr 1985 meine Lehre startete, habe ich vorher schon mit kleinen Schachtöfen in meiner Töpferwerkstatt herumexperimentiert. Der Wunsch nach Unabhängigkeit war immer schon vorhanden. Es dauerte halt ein wenig bis zur tatsächlichen Umsetzung“, schildert Josef Wieser in wenigen Sätzen seinen Werdegang.

Seit dem Jahr 2005 widmet sich der Naturlehmkeramiker einerseits der Anfertigung von Kachelöfen, andererseits der Gefäßkeramik („Nach einem Kachelofenprojekt freu ich mich richtig aufs Drehen an der Töpferscheibe“). Wenn der Waidhofner (Ybbs) über seine Arbeit berichtet, gerät er richtiggehend ins Schwärmen, denn seine Kacheln erhalten durch Farbe und Struktur ganz eigene Charaktere und er mache von der Handskizze über Musterkacheln bis zum Setzen des Ofens auch alles selbst. „Es ist Millimeterarbeit mit viel Planung und Präzision, wobei die Kundenbetreuung natürlich auch bis zum Probeheizen reicht. Sehr wesentlich ist mir, und da unterscheide ich mich von Berufskollegen, die Individualität, denn meine Kachelöfen sind Einzelanfertigungen.“

Als Vorteil der Selbstständigkeit empfinde er, dass er seine Ideen verwirklichen kann. „Es liegt sozusagen alles in meinen eigenen Händen. Ich kann nichts Abschieben oder mich auf jemand anderen hinausreden, sollte mal etwas nicht nach Wunsch gelingen“, hält Ein-Personen-Unternehmer Wieser fest. Als besondere Stärke neben dem persönlichen Gespräch zählt für ihn die Handschlagqualität. Dazu gehören Termintreue und die Einhaltung des Preises laut Kostenvoranschlag („Nachträgliche Preissteigerungen gibt es bei mir nicht, ich muss halt schauen, dass ich es hinbekomme“).

Josef Wieser wird sein handwerkliches Pendeln beibehalten. Und so wird er auch künftig seine Gefäßkeramik bei den jährlich stattfindenden „Kunst Werk Tagen“ auf der Schallaburg zur Schau stellen oder eben für warme Stuben in der kalten Jahreszeit sorgen.

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