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„Ein ganz spezieller Wirtschaftsraum“

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Dazu Obmann Andreas Minnich im Interview.

Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (3.v.l.), WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser (3.v.r.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulierten Bezirkssstellen­obmann Andreas Minnich (mit Urkunde) und dem Ausschuss.
© Tanja Wagner Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (3.v.l.), WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser (3.v.r.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulierten Bezirkssstellen­obmann Andreas Minnich (mit Urkunde) und dem Ausschuss.
Wie würden Sie „Ihren“ Bezirk charakteri­sieren?
Andreas Minnich: Wir sind das Tor zum Weinviertel und liegen 
nahe der Metropole Wien. Das ist sehr einladend für ansiedelungswillige Unternehmen und auch gut annehmbar für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unserer Betriebe im Bezirk. Letztere sind in allen Größenordnungen vertreten – von Ein-Personen-Unternehmen über Klein- und Mittelbetriebe bis hin zu Großbetrieben wie die Raiffeisen Ware Austria, die SMC Austria, die M-U-T GmbH oder die Bühler-Waffelmaschinen.

Das klingt nach einem vielfältigen Portfolio...

Ja, aber alle Betriebe haben eines gemeinsam – nämlich ihre enorme Innovationskraft. Das macht uns nicht nur zu einem ganz speziellen Wirtschaftsraum, damit werden zusätzlich auch laufend Arbeitsplätze geschaffen. So hat zum Beispiel die Stadtgemeinde Korneuburg deutlich mehr Ein- als Auspendler. Wegen dieser guten Voraussetzungen können wir auch auf steigende Bevölkerungszahlen im Bezirk verweisen – nicht zuletzt wegen des ‚Gerasdorfer Zuwachses‘ – derzeit stehen wir bei über 91.000.


Welche touristischen Highlights bietet der Bezirk?
Mit den Leiser Bergen oder Sehenswürdigkeiten wie der Burg Kreuzenstein punkten wir natürlich als Naherholungsgebiet, aber auch mit Freizeit- und Kulturhighlights: Da wären neben den Kellergassenfesten und dem Weg des Weines in Hagenbrunn auch die Stockerauer Festspiele, der Musiksommer Korneuburg, die Fossilienwelt in Stetten oder das Wolf Science Center in Ernstbrunn, das in letzter Zeit zu einem äußerst beliebten Ausfliegsziel geworden ist.

Der Obmann in Aktion – bei der Überreichung der Silbernen Ehrenmedaille der WKNÖ (v.l.): WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser, Bezirksstellenobmann Andreas Minnich, Johannes Bartosch und Bezirksstellenkammerobmann a.D. Peter Hopfeld.
© Anna Schrittwieser Der Obmann in Aktion – bei der Überreichung der Silbernen Ehrenmedaille der WKNÖ (v.l.): WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser, Bezirksstellenobmann Andreas Minnich, Johannes Bartosch und Bezirksstellenkammerobmann a.D. Peter Hopfeld.

Corona hat auch regionales Bewusstsein und einen Digitalisierungsschub gebracht, wieviel davon wird bleiben?
Ich glaube, dass sich bei beiden Themen nicht die Frage nach einem ‚entweder...oder’ stellt. Es betrifft vielmehr die Implementierung des jeweils Neuen in den bereits erprobten Modus. Konkret heißt das, dass jetzt niemand komplett auf digitale Meetings umsteigen wird, diese werden aber mehr als je zuvor eine nunmehr erprobte und anerkannte Alternative zu persönlichen Treffen sein, derer man sich bei Bedarf bedienen kann. Genauso verhält es sich mit unternehmerischen Entscheidungen zum Wohl des eigenen Betriebes und einem gestärkten regionalen Bewusstsein.  Ist es unternehmerisch vertretbar, glaube ich schon, dass sich auch der regionale Zusammenhalt stärker als vor Corona in der Geschäftspraxis niederschlagen wird.

Was sind Ihre gegenwärtigen Arbeitsschwerpunkte?
Aktuell natürlich Corona, mit all den Unterstützungsangeboten der Bezirksstelle zu Förderungen, Bestimmungen oder Individualberatungen. Mein Team in der Bezirksstelle hat trotz der hohen Belastung die Situation bravourös gemeistert. Dieses ‚Miteinander‘ charakterisiert die aktuelle Stimmung einer regionalen Zusammengehörigkeit  sehr gut – sowohl zwischen den Unternehmen, als auch zwischen den Menschen generell. Ich hoffe, dass dieser positive Effekt der Pandemie auch über ihr hoffentlich baldiges Ende hinaus weiter anhält.

Eckdaten

  • Der Bezirk liegt nordwestlich von Wien und bildet den süd­westlichen Teil des Weinviertels.
  • NÖ Nachbarbezirke sind: Mistelbach, Gänserndorf, Tulln und Hollabrunn.
  • Fläche: 662 km²
  • Aktive Betriebe: 6.595
  • 221 Lehrbetriebe
  • 625 Lehrlinge

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