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„Die Unternehmen lassen sich nicht entmutigen!“

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Monika Eisenhuber, Obfrau der Bezirksstelle Neunkirchen, im Interview

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, WKNÖ-Direktor-Stv. Alexandra Höfer mit Monika Eisenhuber und dem Bzst-Ausschuss.
© Tanja Wagner

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (3.v.l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) mit Bezirkssstellenobfrau Monika Eisenhuber (Mitte), dem scheidenden Bezirksstellenleiter Hans Ungersböck (3.v.r.) und dem Bezirksstellenausschuss. (Als neuer Bezirksstellenleiter ist Bernhard Dissauer-Stanka bestellt).


Wie würden Sie Ihren Bezirk charakterisieren?
Monika Eisenhuber: Als ländlich strukturiert mit vorrangig kleinen und mittleren Unternehmen sowie einem hohen Pendleranteil. Durch die Berge punkten wir auch sehr beim Wintertourismus, wozu neben den klassischen Schigebieten auch Langlauf zählt, denn der nachhaltige Tourismus ist auch bei uns stark im Kommen. Ein gutes Beispiel dafür ist St. Corona, wo auch Trails fürs Fahrrad angeboten werden.

Ihre Arbeitsschwerpunkte?
Natürlich steht leider Corona ganz oben, die Servicierung unserer Mitglieder ist unbestritten die wichtigste Aufgabe. Dass Digitalisierung auch ohne Corona ein wichtiges Thema ist, wird wahrscheinlich in vielen anderen Bezirken auch der Fall sein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Fachkräftemangel, dem am besten mit (Lehrlings-)Ausbildung zu begegnen ist. Die besten Mitarbeiter sind meistens die, die man selber ausbildet. Dafür arbeiten wir mit den Schulen zusammen und bieten Schnuppern in den Betrieben an. Dritter Hauptpunkt unserer Agenda sind die Klimapolitik und Erneuerbare Energie. Dabei ist es wichtig, dass die Vorteile des Umwelterhalts in Zahlen gefasst und verständlich sind – genauso wie die Maßnahmen im Endeffekt lebbar sein müssen.

Digitalisierung und regionales Bewusstsein – was wird bleiben? 

Bei der Digitalisierung bin ich mir sicher, denn sie bietet auch dann Wettbewerbsvorteile, wenn die Pandemie einmal vorbei ist. Das Bewusstsein für Regionalität wird sicher nicht verschwinden, wird aber weiter flankierende Maßnahmen benötigen. Einhergehend mit dem Umweltbewusstsein sind kürzere Lieferketten ein doppelter Vorteil. Auch der Lehrplatz für die Kinder ist ein Argument dafür,  die Betriebe in der Region zu unterstützen.
Wie ist die Verkehrssituation?
Das Schwarzatal ist gut angebunden an die Autobahn, den Semmering erreicht man auch gut mit der Bahn. Nur für die Achse Wr. Neustadt-Aspang wünsche ich mir bei Bahn und Bus kürzere Abstände und eine schnellere Verbindung.

Ihr bisheriges Corona-Resümee?
Trotz der sehr anstrengenden Zeit freut es mich, dass sich unsere Mitglieder nicht entmutigen lassen und die bisherigen Herausforderungen so gut wie nur irgendwie gemeistert haben.

Eckdaten:
1.147 km² Fläche
86.323 Einwohner, 823 Lehrlinge in 293 Lehrbetrieben  (Stand: 1. 1. 2021)
NÖ Nachbarbezirke sind Wr. Neustadt und Lilienfeld, im Süden grenzt Neunkirchen an die Steiermark.

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