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"Betriebe brauchen Perspektive"

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker blicken im Doppelinterview mit Zuversicht in die Zeit nach der Corona-Pandemie und bestätigen, wie wichtig das Miteinander ist.

gemeinsame Lagebesprechung zwischen Politik, Gesundheitsvertretern und Vertretern der Wirtschaft
© Bollwein „Grünes Licht“ für das Aufsperren des Handels und der körpernahenen Dienstleister ab 3. Mai gab es von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach einer Lagebesprechung zwischen Politik, Gesundheitsexperten und Vertretern der Wirtschaft.


Besonders in schwierigen Zeiten ist das Miteinander das Gebot der Stunde. Was zeichnet die Zusammenarbeit des Landes mit der Wirtschaftskammer NÖ aus?

Mikl-Leitner: Wir befinden uns auf den letzten Kilometern im Pandemie-Bekämpfungs-Marathon. Und gerade im Endspurt braucht es Zusammenarbeit und Geschlossenheit bei den nächsten Schritten. Deshalb ist eine eng abgestimmte Vorgehensweise zwischen Land und Wirtschaftskammer, so wie wir sie in Niederösterreich pflegen, der beste Weg, um die richtigen, aber auch notwendige Maßnahmen zu setzen. 

Ecker: Gerade die Krise hat gezeigt, wie wichtig ein guter Zusammenhalt im Land für die Bewältigung solcher Herausforderungen ist. Wir stehen regelmäßig im Austausch und setzen gemeinsam Initiativen und Projekte um, die unseren Wirtschaftsstandort weiter nach vorne bringen und unsere Unternehmen beim Durchstarten unterstützen. Bestes Beispiel ist das gemeinsame 229-Millionen- Konjunkturprogram, das einen kräftigen Konjunkturimpuls bedeutet. Es ist das größte Paket, das Land und Wirtschaftskammer NÖ je gemeinsam geschnürt haben.
 
Was ist nötig, dass die NÖ Wirtschaft wieder durchstarten kann?

Mikl-Leitner: Die Betriebe und ihre Arbeitnehmer brauchen eine Perspektive, größtmögliche Verlässlichkeit und Kalkulierbarkeit. Mir ist natürlich bewusst, dass die aktuelle Situation für uns alle noch immer nicht zufriedenstellend ist. Aber ich hoffe, dass wir mit der Entscheidung den gesamten Handel und die körpernahen Dienstleister am 3. Mai wieder zu öffnen, eine gewisse Planungssicherheit geben können, damit die Wirtschaft wieder bestmöglich durchstarten kann. Und wichtig ist auch, dass möglichst rasch weitere Bereiche wie die Gastronomie, der Tourismus oder Kultur und Sport folgen können. Faktum ist, die Folgen der Corona-Pandemie werden uns noch eine Zeitlang begleiten. Mit dem Impf-Fortschritt, regelmäßigem Testen und dem Einhalten von Hygiene-Vorschriften blicke ich aber mit großem Optimismus in die nähere Zukunft.

Die Folgen der Corona-Pandemie werden uns noch eine Zeit lang begleiten.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner


Ecker: Zuallererst brauchen wir dauerhaft offene Betriebe in allen Branchen. Mit den jetzt geplanten Öffnungsschritten ab 3. Mai und 19. Mai kann es endlich wieder aufwärtsgehen. Zum Durchstarten braucht es auch einen kontinuierlichen Anstieg der Impfrate. Eine breite Durchimpfung lässt die Wirtschaft wieder aufblühen. Deshalb unterstützen wir die Impfstrategie mit betrieblichen Impfungen. Bereits über 500 Unternehmen werden für 120.000 Impfwillige Impfstraßen einrichten. Ganz entscheidend sind aber Perspektiven für den Neustart. Genau hier setzt das Konjunkturprogramm mit gezielten Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft, etwa zur Förderung von Investitionen und zur weiteren Digitalisierung an.

Über 500 NÖ Unternehmen werden Impfstraßen einrichten.
WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker


Die Corona-Krise hat viele negative Seiten und brachte viele Veränderungen mit sich. Gibt es dabei auch positive Aspekte?

Mikl-Leitner: In erster Linie verbindet man mit Corona nicht viel Gutes. Aber auf den zweiten Blick gibt es natürlich auch positive Entwicklungen. Digitalisierungs-Lösungen haben sich etwa schneller durchgesetzt als erwartet und auch die Akzeptanz für Homeoffice ist dort, wo es auch anwendbar ist, höher geworden. In einer Pandemie sind Rückschläge sowohl im privaten wie auch im beruflichen Umfeld leider nicht ausgeschlossen. Wichtig ist, dass man sich mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung den Herausforderungen stellt und noch stärker aus der Krise hervorkommt. Dafür wollen wir seitens des Landes ein verlässlicher und starker Partner sein.

Ecker: Neben dem Digitalisierungsschub gibt es ein zunehmend stärkeres Bewusstsein zur Regionalität. Das ist ein gutes Signal für die Zukunft. Diesen Trend müssen wir weiter verstärken und unterstützen. Jeder Kauf in niederösterreichischen Betrieben sichert Arbeitsplätze, die Lehrausbildung, die Produktvielfalt in unseren Orten, erhält unsere Lebensqualität und schützt durch kurze Transportwege außerdem unsere Umwelt. Daher mein Appell: Wenn wir daheim in unseren Gemeinden und Städten einkaufen oder Aufträge regional vergeben, profitieren alle. 

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