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„Auch in Corona-Zeiten nicht auf schlankere Bürokratie vergessen“

Jochen Flicker, der neue Obmann im NÖ Gewerbe und Handwerk, drängt auf Erleichterungen bei der Bürokratie für Betriebe.

Spartenobmann Jochen Flicker
© Josef Bollwein Spartenobmann Jochen Flicker.

„Wir dürfen auch in Corona-Zeiten nicht auf eine schlankere Bürokratie für unsere Unternehmen vergessen.“ Mit diesen Worten drängt Jochen Flicker, der neue Obmann der Sparte „Gewerbe und Handwerk“ in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), auf Entlastungen der Betriebe von unnötiger Bürokratie. „Alles, was unsere Betriebe gerade jetzt entlastet, ist sogar noch doppelt wertvoll.“

Rückendeckung für seine Forderung holt sich Flicker aus einer Studie der KMU Forschung Austria, wonach allein die niederösterreichischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe mit Kosten von 389 Millionen Euro und einem zeitlichen Aufwand von 8,4 Millionen Arbeitsstunden im Jahr durch bürokratische Anforderungen belastet werden. „Davon ließe sich vieles sparen oder besser in Kundenbindung, Innovationen, etc. investieren“, so Flicker. So ist es für ihn etwa weder einzusehen, noch notwendig, dass Unternehmen immer wieder gleiche Daten oft mehrmals an verschiedene Behörden liefern müssen. „Auch die Fülle der Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten könnte ohne Qualitätsverlust gestrafft werden.“ 

Zu viel Bürokratie und Verwaltung wird von den Unternehmen im aktuellen Konjunkturbericht zum niederösterreichischen Gewerbe und Handwerk auch als zweitgrößter Hemmschuh nach zu hohen Steuern und Abgaben genannt. Dramatisch fällt aktuell auch der Rückgang der Investitionen der blau-gelben Gewerbe- und Handwerksbetriebe aus. Gaben im 1. Quartal 2020 noch 55 % der Betriebe an, im Jahr 2020 Investitionen tätigen zu wollen, sind es mit Stand Ende Juni 2020 nur noch 25 %. Flicker: „Alles, was das Investitionsklima unterstützt, ist jetzt dringend nötig und willkommen. Das reicht von finanziellen Investitionsanreizen wie der für September von der Bundesregierung angekündigten Investitionsprämie bis zu weniger Bürokratie.“

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