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„Analog oder digital ist keine Frage von besser oder schlechter“

Viele waren während der Corona-Krise auf digitale Hilfsmittel angewiesen. Die New Design University (NDU) bietet ab Herbst das Studium „Design digitaler Systeme" an – eine Reaktion auf neue Bedürfnisse? Die NÖWI sprach dazu mit NDU-Rektor Herbert Grüner.

NDU-Rektor Herbert Grüner.
© David Pany

NÖWI: Die Home-Office-Zeit hat vielen die Scheu genommen, mit digitalen Kommunikationsmitteln umzugehen. Ist der neue Studiengang eine Konsequenz daraus?

Grüner: Vielleicht indirekt – dass wir den Studiengang anbieten werden, war schon lange vor Corona klar und natürlich auch zu planen und vorzubereiten. Man kann aber sagen, dass die allgemeine Entwicklung dieses Angebot provoziert und notwendig gemacht hat. Die Verdichtung durch die coronabedingte Mehr-Nutzung digitaler Technologien hat das jetzt umso klarer gemacht.

Ab Oktober gibt es dann also das neue Bachelorstudium „Design digitaler Systeme – IoT" (IoT: Internet of Things), ist das ein weiteres Indiz für die totale Digitalisierung?

Für mich gibt es die Frage nicht, ob analog oder digital, oder was davon besser oder schlechter wäre. Als Spezialuniversität für Gestaltung müssen wir in Lehre und Forschung beides haben, damit man im Einzelfall entscheiden kann, was anzuwenden ist. Es zählt nur die Frage‚ wann nutze ich das eine und wann das andere‘. Das muss man einfach ausprobieren, und dazu muss man es können. Deswegen bieten wir verschiedene Studiengänge an, eben analog und digital.

Aktuell fehlen in Ö über 10.000 qualifizierte IT- und IKT-Fachkräfte, Tendenz steigend. Ist der neue Studiengang Ihr Beitrag zur Abhilfe?

Natürlich auch, denn woher sollen die künftigen Fachkräfte kommen? Wer bestimmt zukünftig die digitale Transformation? Wir brauchen digitale Talente, die nicht nur programmieren, sondern ganzheitlich denken und Projekte interdisziplinär leiten und umsetzen können. Unser Studiengang kombiniert gestalterische und technische Schwerpunkte und grenzt sich so von gängigen IT- und Technikstudien ab. Wir bilden eben nicht Informatiker aus, sondern wir bilden Informatik-bezogen aus.

Was kann man dann mit dem fertigen Studium anfangen?

Egal, ob im Smart Home und der Consumer Electronics, im Gesundheitswesen, in der Landwirtschaft, der Mobilität oder Stadtplanung – vernetzte Computer bestimmen bereits weite Teile unseres Lebens. Die Einsatzbereiche des Internets der Dinge sind vielfältig und mit der Einführung von 5G und der fortschreitenden Digitalisierung werden IoT-Anwendungen weiter steigen. Und damit auch die Einsetzbarkeit der AbsolventInnen.

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