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Wirte-Umfrage: Trend zum Nichtrauchen, aber berechtigte Sorgen durch Rauchverbot

Eine aktuelle Umfrage der WK-Fachgruppe Gastronomie beschäftigte sich mit den Auswirkungen eines generellen Rauchverbotes in der Gastronomie. Das Ergebnis: Vor allem kleinere Betriebe im ländlichen Raum befürchten Umsatzeinbußen und existenzielle Probleme.

Wirte befürchten Umsatzeinbußen durch das Rauchverbot - das zeigt eine Umfrage der WK.
© Fotolia/lev dolgachov Wirte befürchten Umsatzeinbußen durch das Rauchverbot - das zeigt eine Umfrage der WK.

Immer mehr Kärntner Gastronomen setzen aufs Nichtrauchen in ihren Betrieben. „Das ist ein Trend, der immer stärker wird und sich auch künftig mit Sicherheit fortsetzen wird“, sagt Stefan Sternad, Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie. So haben mit Jahresbeginn beispielsweise alle Längsee-Wirte in der Region Mittelkärnten das Rauchen in ihren Betrieben verboten. Laut ersten Rückmeldungen haben die Wirte durch diese Umstellung keine Umsatzeinbußen verzeichnen müssen.

Dies sei sehr erfreulich, doch nicht für alle Betriebe sei die Umstellung von Raucher- auf Nichtraucherlokal so einfach und ohne Auswirkungen zu bewerkstelligen, sagt Sternad: „In vielen Speiselokalen ist das Rauchen mittlerweile kein Thema mehr. Aber für etliche Kleinst- und Barbetriebe hätte ein generelles Verbot gravierende negative Auswirkungen.“ Das bestätigt eine aktuelle Umfrage unter Kärntens Gastronomen: Laut dieser befürchtet ein Drittel der Befragten negative Auswirkungen auf ihre unternehmerische Tätigkeit. „Besonders stark sind die Existenzsorgen bei kleineren Betrieben im ländlichen Raum. Sie befürchten, dass Gäste bei einem Rauchverbot in der Gastronomie auf Treffpunkte ausweichen würden, bei denen das Rauchen erlaubt ist – wie beispielsweise in privaten Räumlichkeiten“, so Sternad.

In 78,39 Prozent der Kärntner Gastronomiebetriebe kann derzeit noch geraucht werden. 62,5 Prozent dieser Unternehmen rechnen mit einem starken Minus wegen ausbleibender Gäste. 27,45 Prozent gehen davon aus, dass ein generelles Rauchverbot zu Anzeigen der Anrainer wegen Lärmbelästigungen durch rauchende Gäste führen würde. „Man muss also davon ausgehen, dass ein Rauchverbot in der Gastronomie zu einer weiteren Ausdünnung der Gastronomie im ländlichen Raum führen würde“, fasst Sternad die Ergebnisse zusammen. Aktuell gibt es in Kärnten laut Umfrage 21,61 Prozent reine Raucherbetriebe, 36,19 Prozent Nichtraucherbetriebe und 42,20 Prozent gemischte Betriebe (mit Raucher- und Nichtraucher-Bereichen).

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