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prüfING – Kärntens Ingenieurbüros präsentieren Überprüfungsplattform

Kärntens Unternehmen sind verpflichtet, wiederkehrende technische Überprüfungen in regelmäßigen Abständen durchzuführen. Eine gemeinsame Online-Plattform von 90 Kärntner Ingenieurbüros erleichtert künftig die Suche nach dem passenden Prüfer.

v.l. Ing. Mag. Herwig Draxler, WK-Präsident Jürgen Mandl, FGO Christoph Aste, Ing. Wilfried Offner, Bgm. Karl Dovjak präsentierten die neue Überprüfungsplattform prüfING.
© WKK/Marion Lobitzer v.l. Ing. Mag. Herwig Draxler, WK-Präsident Jürgen Mandl, FGO Christoph Aste, Ing. Wilfried Offner, Bgm. Karl Dovjak präsentierten die neue Überprüfungsplattform "prüfING".
Die Initiative prüfING Kärnten ist eine Gemeinschaftsaktivität von knapp 90 selbständigen, gewerblichen Ingenieurbüros mit mehr als 30 unterschiedlichen Fachbereichen. Sie übernehmen die knapp 200 wiederkehrenden Überprüfungen, die jährlich für alle Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen gesetzlich vorgeschrieben sind. „Die unproduktive Zeit für Verwaltung, Aufzeichnungspflichten und Bürokratie sind die teuersten Stunden für jeden Unternehmer. Daher arbeiten wir stets daran, verwaltungstechnische Anforderungen soweit wie möglich zu reduzieren. Mit der neuen Plattform prüfING ist uns diesbezüglich ein weiterer Meilenstein gelungen, mit dem wir österreichweit eine Vorbildrolle einnehmen“, unterstrich WK-Präsident Jürgen Mandl bei der Präsentation der neuen Online-Plattform www.pruefing.at

Auf der Suchmaske der Seite können die entsprechenden Überprüfungsexperten aus Kärnten nach Rechtsmaterie, Thema oder Wirtschaftsbereich gefunden und sofort kontaktiert werden. Christoph Aste, Fachgruppenobmann der Kärntner Ingenieurbüros: „Wir sind höchst qualifiziert und sehr flexibel, können für jeden Auftraggeber das richtige Team an Fachleuten zusammenstellen und sind kostengünstig, weil wir keine langen Anfahrtszeiten verrechnen müssen.“ Die rund 90 teilnehmenden Ingenieurbüros sind topaktuell ausgebildet, weisen Referenzen in ihren jeweiligen Fachbereichen auf, sind regionale Prüfexperten, verpflichten sich zu regelmäßigen Weiterbildungen, haben aktuelle Normenportfolios und eine Berufshaftpflichtversicherung. „Mit der Befugnis zum Ingenieurbüro dürfen wir nicht nur Entwicklungen, Berechnungen, Beratungen, die Durchführung von Untersuchungen machen, sondern explizit auch die Prüfung und Überprüfung im jeweiligen Fachbereich durchführen“, erklärt Aste: „Auf der neuen Website haben die Auftraggeber sofort im Blick, was sie in welchem Intervall überprüfen müssen und welche Experten ihnen dafür zur Verfügung stehen.“

Eine Initiative, die auch Wilfried Offner vom IBWO Ingenieurbüro unterstützt, der beispielsweise die Liftanlage des Aussichtsturms auf dem Pyramidenkogel prüft: „Wir sind lauter Spezialisten, für den Einzelnen ist es daher oft unmöglich, einen größeren Kunden umfassend zu betreuen. Allein am Pyramidenkogel kommen zum Aufzug schon Themen wie Brandschutz, Kinderspielplätze oder gewerberechtliche Fragen - da kann man als Pool von Prüfern mehr ausrichten.“ Keutschachs Bürgermeister Karl Dovjak ist mit der neuen Initiative sehr zufrieden: „prüfING ist genau das, was wir uns als Gemeinde wünschen: Ein kompetenter Partner, der alles aus einer Hand bietet. Und 50 der 90 Spezialisten auf der Plattform sind aus einem Umkreis von 25 Kilometern.“

Ein einmalige Vernetzungsprojekt in Österreich

Fachgruppengeschäftsführer Herwig Draxler ist stolz auf das Vernetzungsprojekt, das in Österreich derzeit einmalig ist: „Unsere Ingenieurbüros werden damit auf dem Markt noch stärker, können Expertenteams bilden und gemeinsam auch bei größeren Projekten mitmachen.“ Auch Präsident Mandl ist hoch zufrieden: „Das Projekt passt in die Zeit, unterstützt die regionale Wertschöpfung am Lebensstandort Kärnten und war deutlich aufwändiger als ursprünglich angenommen. Schließlich bieten die Seite und die dahinterliegende Wissensdatenbank nicht nur eine Suchfunktion, sondern sind tatsächlich ein unverzichtbares Nachschlagewerk für jeden, der mit wiederkehrenden Prüfungen zu tun hat und auf dem letzten Stand sein will.“ Die nächsten Ansprechpartner für die Initiative sind die Industrie, das Land, die Bezirkshauptmannschaften und die Gemeinden. Der Markt ist groß: Allein in Keutschach haben die Gemeinde und ihre diversen Betriebe gewerblicher Art rund 80 Prüfpflichten zu erfüllen.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Ingenieurbüros
Ing. Mag. Herwig Draxler
T 05 90 90 4-770
E herwig.draxler@wkk.or.at

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