th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Technik aus St. Veit in Amerika gefragt

130 Jahre alte Leitungen müssen auch einmal gewartet werden. Die amerikanische Hauptstadt Washington D.C. setzt dabei auf St. Veiter Know-how.

MTA-Messtechnik-Geschäftsführer Marko Taferner und Michael Huainig, Technischer Leiter, kennen sich mit Wasserleitungen aus.
© KK/MTA Messtechnik MTA-Messtechnik-Geschäftsführer Marko Taferner und Michael Huainig, Technischer Leiter, kennen sich mit Wasserleitungen aus.

In Washington D.C., Regierungssitz und Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika, werden täglich mehr als 680.000 Einwohner mit Trinkwasser versorgt. Dazu kommen rund 16 Millionen Besucher pro Jahr sowie 450.000 Beschäftigte, die täglich in die Stadt pendeln. Undichte Stellen im Wassernetz könnten also verheerende Auswirkungen haben. Die Wasser- und Abwasserbehörde des Dictrict of Columbia, DC Water, setzt bei der Überprüfung ihrer Leitungen daher nicht auf irgendwelche Technik, sondern holt sich Experten aus Kärnten ins Haus bzw. in ihre Stadt. MTA Messtechnik aus St. Veit ist seit 2002 auf die Optimierung hydrotechnischer Systeme, deren messtechnische Überwachung, Ortung und Reinigung spezialisiert.

Inspektion ohne Kabelgewirr

Kabellos werden mögliche Lecks geprüft und der allgemeine Zustand der ältesten Teile des Wasserleitungssystems ermittelt. 670 Meter sind es genau, die das Kärntner Unternehmen rund um Geschäftsführer Marko Taferner nun überprüft. Undichte Kupplungen, eine der Hauptursachen für Verluste in älteren Hauptleitungen, seien schwierig zu lokalisieren, da viele Wasserleitungen der Stadt schwer zugänglich unter Straßen verlegt wurden, in nächster Nähe zahlreicher anderer erdverlegter Leitungen und Kabel. „Die Entscheidung den MTA Pipe-Inspector einzusetzen fiel, nachdem Mitarbeiter von DC Water 2017 auf uns aufmerksam geworden waren und sich von den Möglichkeiten der kabellosen Videoinspektion mit integrierter akustischer Leckortung beeindruckt zeigten“, erklärt Taferner. Die Entwicklung des MTA Pipe-Inspector ermöglicht die kabellose Zustandserfassung und -bewertung von Rohrleitungen.

Kärntner Erfolg in Amerika

Als Pilotprojekt wurde eine mit Zementmörtel ausgekleidete Gussleitung aus dem Jahr 1888 gewählt. Taferner: „MTA Messtechnik ist stolz, Washington D.C. nach 130 Jahren erstmals Einblicke in einen der ältesten Teile ihres Trinkwassernetzes ermöglicht zu haben und damit einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der Wasserverluste zu leisten.“ Die erste identifizierte Leckage befand sich unweit der Einbringungsstelle. Die zweite Leckage, die MTA Pipe-Inspector entdeckt hat, war größer. 2018 gehen die kabellosen Multisensor-Inspektionen weiter.


Das könnte Sie auch interessieren

  • WK-News
Wirtschaftskammer unterstützt die Verwaltung bei regionaler Auftragsvergabe

Wirtschaftskammer unterstützt die Verwaltung bei regionaler Auftragsvergabe

Einen Ratgeber für die rechtskonforme und trotzdem regionale Vergabe von öffentlichen Aufträgen – immerhin drei Milliarden Euro im Jahr - legt die WK Kärnten vor. mehr

  • WK-News
Fachgruppengeschäftsführer Gerhard Eschig, Fachgruppenobmann Bruno Urschitz, Doreen Laubusch von Mercedes Benz Trucks, Keynote-Speakerin Claudia Strobl, Spartenobfrau Elisabeth Rothmüller-Jannach und Bundesspartenobmann Alexander Klacska.

Harte Zeiten für Kärntner Transporteure

Ausländische Konkurrenz und steigende Kosten setzen die Kärntner Güterbeförderungsbranche unter Druck. Mit Imagearbeit versucht die Fachgruppe, ihre Mitglieder bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen. mehr