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Unternehmensgeschichte unter einem guten Stern

Mit Holztransporten hat die Unternehmensgeschichte begonnen, nun ist Mercedes Moser aus Feldkirchen zum A-Händler bei Pkw aufgestiegen und eröffnet noch heuer ­einen Verkaufsstandort in Villach.

Gerhard, Melitta und Stefan Moser freuen sich, neben dem Stammbetrieb Mercedes Moser in Feldkirchen in der zweiten Jahreshälfte einen Verkaufsstandort in Villach eröffnen zu können.
© KK/Mercedes/Foto Flausen Gerhard, Melitta und Stefan Moser freuen sich, neben dem Stammbetrieb Mercedes Moser in Feldkirchen in der zweiten Jahreshälfte einen Verkaufsstandort in Villach eröffnen zu können.

An der Tankstelle den Ölstand oder Reifendruck kontrollieren, in der Werkstätte Reifen montieren und den Mechanikern zur Hand gehen oder etwas später mit dem Betonmischer durch die Lande fahren – Stefan Moser hat schon während seiner Schul- und Studienzeit alle Facetten der Arbeit im familieneigenen Betrieb kennengelernt. Diese Erfahrungen kommen dem heutigen Firmenchef von Mercedes Moser in Feldkirchen zugute. „Über die jahrelange Mitarbeit im Betrieb konnte ich bei den Mitarbeitern Akzeptanz aufbauen. Jetzt haben beide Seiten viel mehr Verständnis füreinander“, sagt Moser, der nach dem Studium der Betriebswirtschaft und der Arbeit für zwei Finanzierungsunternehmen 2011 ins elterliche Unternehmen eingestiegen ist.

Gerhard und Melitta Moser, Stefans Eltern, haben 1982 Moser Transporte gegründet und sind mit dem Betrieb 1999 an den heutigen Standort in Oberglan bei Feldkirchen übersiedelt, wo für die Geschäftsfelder Transporte, Werkstätte, Tankstelle, Gastronomie und Verkauf knapp vier Hektar Fläche zur Verfügung stehen. Und die wird intensiv genutzt, wie Stefan Moser erzählt: „Wir haben mittlerweile den Schauraum dreimal ausgebaut, auch der Außenverkaufsbereich wurde zweimal erweitert. Aktuell gibt es 2800 Quadratmeter überdachte Außenfläche für die „Jungen Sterne“, so werden die maximal fünf Jahre alten Mercedes-Gebrauchtwagen genannt.

In allen Geschäftsbereichen

Der Verkauf der Neu- und Gebrauchtwagen liegt in Stefan Mosers Verantwortungsbereich. Anfangs hat er sich alleine um den Verkauf gekümmert, inzwischen sind sie zu fünft im Verkaufsteam. Im Verkauf spielt auch die Onlinepräsenz eine bedeutende Rolle, wie Moser betont. Die Kunden kommen meist schon bes­tens vorinformiert und wollen das Auto, das sie im Internet gesehen haben, dann vor Ort besichtigen. „Es ist nicht mehr so, dass jemand kommt und sagt: ‚Ich habe 20.000 Euro, was kannst du mir dafür geben?‘ Die Kunden wissen schon ganz genau, was sie wollen, weil sie es vorher im Internet gesehen haben“, sagt Moser. Daher habe er einen Mitarbeiter im Team, der sich speziell um den Internetauftritt kümmere.

Bislang mussten die Kunden an den Feldkirchner Standort kommen, um ein Auto zu kaufen. Demnächst wird Mercedes Moser auch einen Verkaufsstandort in Villach betreiben. „Der neue Standort wird 3000 Quadratmeter groß sein, im Stadtteil Villach-Auen  liegen, voraussichtlich vier neue Arbeitsplätze bringen und in der zweiten Jahreshälfte eröffnen.“ Das ist der zweite Meilenstein, den Mercedes Moser in diesem Jahr zu feiern haben wird. Der ers­te Meilenstein ist die Ernennung zum A-Händler im Pkw-Bereich. „Im Vorjahr haben wir diesen Status von Mercedes bei den Transportern erhalten, nun auch bei den Pkw. Darauf sind wir sehr stolz“, unterstreicht Moser. 

Um Erfolge wie diese erreichen zu können, sei man auch auf engagierte Mitarbeiter angewiesen. Wichtig ist Moser die ständige Interaktion mit seinem Team, denn „so müssen wir keine Probleme aufarbeiten, weil es erst gar nicht soweit kommt“. Regelmäßige Besprechungen stehen an der Tagesordnung, aber auch gemeinsame Feiern dürfen fürs Teambuilding nicht fehlen.


Interview mit Geschäftsführer Stefan Moser

Stefan Moser ist seit 2016  Geschäftsführer von Mercedes Moser in Feldkirchen.
© KK/Mercedes Stefan Moser ist seit 2016 Geschäftsführer von Mercedes Moser in Feldkirchen.

Was macht erfolgreich gelebtes Unternehmertum aus?

Stefan Moser: Eine Vision. Hinzu kommen aber auch Erfahrung und Flexibilität, die ein erfolgreicher Unternehmer mitbringen muss.

Warum sind Unternehmerpersönlichkeiten wichtig für das Land?

Unternehmerpersönlichkeiten sichern den Fortbestand der Wirtschaft, leisten aber auch wertvolle Beiträge für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Wie bringen Sie sich in ­Ihrer Region ein?

Unser Unternehmen bringt sich mehrfach ein: Wir sind unter anderem Partner des SOS-Kinderdorfs Moosburg, unterstützen die Diakonie De La Tour, Camphill in Liebenfels oder auch Kärntner in Not.

Für welche Werte hat ein Unternehmen zu stehen?

Für moralische und ethische Werte. Unternehmen tragen auch eine große soziale Verantwortung, die sie unter anderem auch dadurch wahrnehmen, dass sie Arbeitsplätze schaffen und erhalten.

Werden Rolle und Bedeutung des Unternehmertums auch in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen?

Das ist in erster Linie dann der Fall, wenn es eine persönliche Bedeutung oder einen Zusammenhang gibt.

Was sind die größten Gefahren für einen Familien­betrieb?

In meinen Augen sind falsche Kalkulationen ebenso gefährlich wie eine falsche Positionierung zwischen Einzelunternehmen und Großbetrieben. Auch die  Übergabe zwischen den Generationen kann zu einem schwierigen Thema in Familienbetrieben werden.

Mein wichtigster Wunsch an die politischen Entscheidungsträger ist ...

... Seriosität und Weitsicht mit Verantwortung.

In meinem nächsten Unternehmerleben würde ich ...

... alles noch einmal gleich machen.

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