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Zweiter Aktivtag machte Kärntner Unternehmer fit

Gestern fand der zweite Aktivtag der Wirtschaftskammer Kärnten und der SVA Kärnten in Pörtschach am Wörthersee statt und lockte Unternehmer zu spannenden Sport-Workshops und einem interessanten Impulsvortrag.

Von Paddeln bis Springen: Zweiter Aktivtag machte Kärntner Unternehmer fit
© WKK/Sommeregger-Baurecht Von Paddeln bis Springen: Zweiter Aktivtag machte Kärntner Unternehmer fit
Sonnig mit ein paar Wölkchen: Das perfekte Wetter zum Sporteln. Das dachten sich auch die Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmer und folgten der Einladung der Wirtschaftskammer Kärnten und der SVA Kärnten zum zweiten Aktivtag in Pörtschach am Wörthersee. Treffpunkt war das Parkbad und nach einer kurzen Einführung zum Ablauf ging es schon los. Insgesamt konnten zwei aus sechs Workshops zu Stand Up Paddling, Yoga, E-Biken, Funktionales Training, EMS-Training und Beach Tennis gewählt werden. „Mit dem Aktivtag möchten wir den Unternehmern eine kleine, sportliche Auszeit bieten, von der sie beruflich wie privat profitieren“, meinte WK-Spartenobmann Raimund Haberl und betonte: „Ein aktiver Selbstständiger hat einen klaren Wettbewerbsvorteil, denn er beweist Durchhaltevermögen, überwindet auch einmal den inneren Schweinehund und kann sich auf seine Ziele fokussieren.“ Besonders erfreut über den Aktivtag in Pörtschach zeigte sich Bürgermeisterin Sylvia Häusl-Benz: „Wir tun viel, um Pörtschach weiterzuentwickeln und für Unternehmer attraktiv zu machen. Durch die Eröffnung des Co-Working-Spaces  See:PORT und den See können wir Sport und Business ideal verbinden.“
 
Im Mittelpunkt aller Workshops, ob es jetzt das Training mit Sprungschuhen, eine Runde am Stand Up Paddle oder Yoga war, stand der Gedanke, dass Bewegung der perfekte Ausgleich ist. Mitveranstalter Christian Tammegger brachte es auf den Punkt: „Unser Ziel ist, dass die Kärntner Selbstständigen nicht nur neue Trendsportarten ausprobieren können, sondern so auch einen Ausgleich zum fordernden Job finden, der ihnen Spaß macht.“
 
Durch die Trainingseinheiten führten Kärntner Profis:
Funktionales Training/Sprungschuhe: Jasmin Neuhauser von Premium Sports Neuhauser
 
  • E-Bike: Werner Uran von EEplus
  • Beach Tennis: Manfred Felsberger von Little Champ Motion- und Tennisschule
  • Yoga: Ella Schwaiger von EllaYoga
  • EMS-Training: Markus Salzer und Stefan Ebner VEEV-Health and Fitness Institute
  • Stand Up Paddling: Markus Pachernig von SUP2GETHER
 
Am Ende des Tages wartete noch ein spannender Impulsvortrag von Kurt Matzler, Professor für Strategisches Management und zweifacher Finisher des Race Across Amerika. Der gebürtige Südtiroler gab einen großzügigen Einblick in den Ablauf des härtesten Radrennens der Welt. Dass bei knapp 5000 Kilometern am Rad Vorbereitung, Planung und mentale Stärke unerlässlich sind, ist selbsterklärend. Matzlers Motivation für diese sportliche Herkulesaufgabe liegt in der guten Sache: „Ich starte mit drei anderen Sportlern für das Rotary-Team und wir sammeln Geld für die Bekämpfung der Kinderlähmung. 2016 und 2017 konnten bereits rund 800.000 Dollar eingefahren werden. Für heuer ist das Ziel noch höher, denn wir wollen alleine 2018 eine Million Dollar erradeln.“ Und es sieht gut aus, denn jeder gesammelte Dollar wird von Microsoft-Guru Bill Gates verdreifacht.
 
Der Professor erzählte aber nicht nur von seiner Raderfahrung, zu der er übrigens am kommenden Dienstag wieder aufbricht, sondern verriet den begeisterten Unternehmern, welche Lektionen man aus dem Race Across America für den Businessalltag ziehen kann. „Ich habe viele Parallelen erkennen können“, berichtete Matzler und definierte diese so: „ Vertrauen im Team verpflichtet. Je stärker der Vertrauensvorschuss gegenüber etwa den Mitarbeitern ist, desto größer ist auch das Commitment für die gemeinsame Sache. Ein weiterer guter Rat für den beruflichen Alltag ist Planung. Ein guter Plan ist vielleicht nicht immer durchführbar, aber er gibt Sicherheit und lässt einen auch in schwierigen Zeiten nicht verzweifeln.“ Darüber hinaus sieht Kurt Matzler auch in gemeinsamen Werten, einem optimalen Zeitmanagement sowie einer öffentlichen Kommunikation der Ziele Erfolgsgaranten.

Was für den Race Across America-Finisher aber am wichtigsten ist, ist Disziplin: „Schaffen Sie sich Routinen und halten Sie vorgenommene Dinge zu 100 Prozent ein. Wenn ich etwa an einem Tag 90 Minuten trainieren möchte, dann trainiere ich nicht 60 oder 85 Minuten, sondern exakt 90. Es ist immer leichter Vorsätze zu 100 Prozent als zu 95 Prozent einzuhalten.“ Zum Abschluss empfahl Matzler noch, seine Ziele zu visualisieren und neben großen Zielen auch kleine „quick wins“ als Motivationskicks zu definieren. Beim Training oder in intensiven Arbeitsphasen darf aber nicht auf die Pausen vergessen werden: „Der Trainingseffekt oder gute Businessideen kommen erst in der Pause, denn da funktioniert das unbewusste Denken am besten. Keine Regeneration bedeutet kein Erfolg. Deshalb fokussieren Sie sich auf Ihre Ziele, verfolgen Sie diese mit Disziplin, aber gönnen Sie sich auch Momente zum Erholen“, so Kurt Matzler.

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