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Zum Unternehmenserfolg durch Teamarbeit

Seit der Gründung 1945 ist das Unternehmen Hagebau Egger in Familienhand, Carlo und Siegfried Egger führen es in dritter Generation. Die Mitarbeiter, die ­Regionalität und die Nachhaltigkeit sind den beiden Cous­ins besonders wichtig. 

Corina Thalhammer
Carlo und Siegfried Egger leiten das Familienunternehmen in dritter Generation.
© Manfred J. Schusser Carlo und Siegfried Egger leiten das Familienunternehmen in dritter Generation.
Der Einstieg in das Unternehmerleben wurde Carlo und Siegfried Egger von Hagebau Egger sozusagen in die Wiege gelegt. An den Wochenenden sei man mit den Eltern auf den Lagerplatz gefahren und habe zwischen den Baustoffen gespielt. Welcher berufliche Weg später eingeschlagen werde, durfte eigenständig entschieden werden, betont Siegfried Egger, der 1995 in das Unternehmen einstieg. 
Mit einem Bein im elterlichen Betrieb standen die beiden Cousins bereits im Alter von 13 Jahren, als die ersten Ferialpraktika anstanden. Dort arbeiteten Carlo und Siegfried Egger in den unterschiedlichsten Bereichen – vom Warenlager über den Verkauf bis hin zur Auslieferung der Waren. „Unsere Väter haben sich immer dafür eingesetzt, dass wir alles von der Pike auf lernen“, erklärt Carlo Egger, der 1999 in den Betrieb einstieg. 

Als klar wurde, dass Siegfried und Carlo Egger in die elterlichen Fußstapfen treten werden, war es die Bedingung der Väter, dass sie nicht in der Zentrale in Klagenfurt beginnen, sondern weg von den Eltern, am zweiten Standort in Feldkirchen. 

Von den Vätern habe man sich so manches abgeschaut, verraten die beiden Unternehmer. Wie schon die Väter sitzen auch die beiden Cousins zusammen im Büro. Das spare Meetings und Telefonate und Carlo Egger betont: „Wir halten nichts von Zwangsbesprechungen.“ 
Zum Familienunternehmen gehören neben dem Baumarkt- und Baustoffhandel in Feldkirchen ein weiterer Standort in Wolfsberg, den Siegfried Egger mitgründete, und das Unternehmen Ödach in Klagenfurt. In Wolfsberg und in Klagenfurt habe man Gesellschafter, die an den Unternehmen beteiligt sind. Der Standort in Klagenfurt wurde an Hornbach vermietet. Nach der Verpachtung des Klagenfurter Betriebes habe man die Mitarbeiter, die nicht bei Hornbach bleiben wollten, auf die anderen Standorte aufgeteilt und niemanden gekündigt. 

Mitarbeiter als höchstes Gut 

Denn die Mitarbeiter sind für die beiden Unternehmer das höchs­te Gut und gleichzeitig der Garant für den Unternehmenserfolg. Fluktuation gebe es so gut wie keine. Viele Mitarbeiter haben die Lehre begonnen und sind danach im Betrieb geblieben. Carlo und Siegfried Egger sind überzeugt: „Unser Personal ist schlichtweg unser Kapital. Sie sind ­Problemlöser und vertrauter Ansprechpartner für unsere Kunden.“ 
Über 110 Mitarbeiter sind im gesamten Betrieb beschäftigt, man würde auch noch weitere aufnehmen, doch der Fachkräftemangel sei deutlich spürbar. Für Ödach suche man etwa seit sieben Jahren einen Dachdecker, für die Baumärkte Verkäufer. Es gestalte sich auch schwierig, Lehrlinge zu finden. Carlo Egger merkt an: „Auf dem Land ist es leichter, jemanden zu finden, als in der Stadt.“ Man bilde auch gerne aus, um weitere Fachkräfte zu bekommen, denn von den Mitbewerbern abzuwerben komme für die beiden Unternehmer nicht infrage. 
Die Mitarbeiter seien auch während der Corona-Pandemie immer geschlossen hinter dem Betrieb gestanden. Niemand musste entlassen werden, denn der Trend zum Heimwerken, der durch die Pandemie zugenommen habe, sei deutlich spürbar. Pools, Rohstoffe, oder Gartenzubehör – alles, was zum Outdoor-Wohnzimmer gehört, sei gefragt, erklärt Siegfried Egger. 

Eine anhaltende Nachfrage erwarten sich die beiden Unternehmer auch noch im kommenden Jahr. Auch weiterhin will man für die Kunden Problemlöser und vertrauter Ansprechpartner bleiben.  

Dieser Artikel erschien in Ausgabe 9 der "Kärntner Wirtschaft".

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