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Dienstleister sind Kärntens Konjunkturmotor

Die Konjunkturerhebung für den Informations-, Kommunikations- und Consultingsektor in Kärnten ergab ein Umsatz-Plus von 2,4 Prozent. Und auch für das heurige Jahr ist man zuversichtlich.

Die 5.039 Kärntner Dienstleister des Informations-, Kommunikations- und Consultingsektors haben 2015 ein Umsatzwachstum von 2,4 Prozent erwirtschaftet. "Eine überraschend hohe Exportleistung von 14,4 Prozent und eine Investitionsquote von 6,7 Prozent zeigen zusätzlich das Potenzial dieser Branche - beide Werte liegen über dem Österreichschnitt", freut sich WK-Spartenobmann Martin Zandonella.

Positiv verlief das Jahr 2015 in Kärnten vor allem für die Unternehmensberater, Buchhalter und Informationstechnologen. Sie steigerten ihren Umsatz um beeindruckende 7,9 Prozent. Zandonella hat dafür eine simple Erklärung: "Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran - da sind die wissensbasierten Dienstleister nicht nur dynamischer Motor, sondern auch wichtiger Um- und Übersetzer". Dieser Kurs lässt sich auch an den Ausbildungskosten festmachen: In Kärnten wurde um 1,2 Prozent mehr in Mitarbeiteraus- und -weiterbildung investiert.

Bessere Rahmenbedingungen

Neben der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung ist der Trend, immer mehr Dienstleistungen nicht mehr im eigenen Haus vorzuhalten, sondern sich dafür externer Anbieter zu bedienen, für das Wirtschaftswachstum verantwortlich. Das befeuert natürlich die Geschäftsmodelle der wissensbasierten Kreativbranchen. So erfreulich die Ergebnisse auch sind, so dringend notwendig ist auch eine Anpassung der Rahmenbedingungen durch die Landesregierung. Der Spartenobmann fordert: "Um dieses Erfolgsmodell nicht zu gefährden, muss endlich eine moderne Infrastruktur durch forcierten Breitbandausbau geschaffen werden. Das nunmehr vorliegende Modell der Landespolitik mit einigen Mobilfunkbetreibern wird den Entwicklungsrückstand Kärntens im Vergleich zu anderen Bundesländern nicht wettmachen können."

Darüber hinaus will Zandonella mehr Verständnis für die besondere Arbeitswelt der Branche und die damit verbundenen flexiblen Arbeitsformen und -zeiten. "Wenn sich diese Rahmenbedingungen verbessern, blicke ich positiv in Zukunft und bin mir sicher, dass eine gute Auftragslage sowie weitere Investitionen uns ein erfolgreiches Ergebnis für 2016 bescheren", so Zandonella.

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