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Wirtschaftsreferat setzt Startschuss für digitales Verfahrens-Controlling

LR Zafoschnig: "Weiterer Schritt zu weniger Bürokratie und schnellerer Verwaltung." Nach einer Live-Testphase geht das digitale Verfahrensregister noch 2018 in Betrieb. Kärnten wird zum „unternehmerfreundlichsten Bundesland“

Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig
© Kärntner Volkspartei/Jannach

Durch ein neues, digitales Controlling System für Genehmigungsverfahren soll im Wirtschaftsreferat künftig das gesamte Verfahren von Betriebsanlagengenehmigungen digital erfasst und die Abarbeitung so zentral gesteuert werden. Ein entsprechendes EDV-System werde noch 2018 in den Ablauf des Verwaltungsverfahrens integriert, teilte heute der Wirtschaftslandesrat, Mag, Ulrich Zafoschnig, mit. In den nächsten Wochen gehe das System in den Testbetrieb, um Erfahrungen zu sammeln. Nach dieser Live-Testphase werde das digitale Betriebsanlagenregister noch 2018 eingeführt. „Mit dem digitalen Betriebsanlagenregister setzt das Wirtschaftsreferat einen weiteren Schritt hin zur Digitalisierung von Verwaltungsabläufen und schaffen gleichzeitig Erleichterungen für die Unternehmer sowie für raschere und transparentere Behördenverfahren“, so der Wirtschaftslandesrat. „Wir realisieren mit diesem Pilotprojekt eine wesentliche Maßnahme des neuen Regierungsprogrammes - nämlich die Digitalisierung der Landesverwaltung Schritt für Schritt durchzuführen. Das schafft Überblick, spart Wege, Papier und letzten Endes Ressourcen“, erläutert Zafoschnig.

Schnelles Eingreifen bei Verzögerungen

Das Controlling System ermöglicht der Behörde durch das digitale Prozessmanagement das rechtzeitige Erkennen und damit auch das Eingreifen bei Verzögerungen von Verfahrensabwicklungen. Das neue System werde somit auch ein wichtiges Instrument für die Tätigkeit der neu geschaffenen Wirtschaftsombudsstelle. Darüber hinaus können durch dieses System künftig Unterlagen direkt auf elektronischem Wege und unkompliziert durch den Antragsteller bei der Behörde ein- und nachgereicht werden. „Der Weg zur Behörde ist dann in vielen Bereichen kein Muss mehr“, verweist Zafoschnig auf die Vorteile für die Kärntner Wirtschaft. „Von diesem digitalen Controlling System des Wirtschaftsreferates werden künftig alle Kärntnerinnen und Kärntner und die Unternehmer im Land profitieren. Damit wird Kärnten ein Stück weiter unternehmerfreundlich“, zeigt sich der Wirtschaftslandesrat erfreut. 

Alle wichtigen Prozesse und Verfahren digitalisieren

Bereits 2015 wurde vom Wirtschaftsreferat eine Erhebung der Betriebsanlagensysteme und Prozesse in vier Bundesländern durch die FH Kärnten inklusive Empfehlungen an das Land Kärnten sowohl zu regionalen Unterschieden in der Gesamtsituation zu anderen Bundesländern, als auch zur Umsetzung eines eigenen IT-Systems beauftragt, um die beste Lösung für Kärnten zu finden. Federführend umgesetzt hat dieses neue digitale Verfahrensregister die Wirtschaftsabteilung des Landes Kärnten. „Die Vorteile und Effizienz dieses neuen Betriebsanlagenregisters soll künftig auch für andere Bereiche im Wirtschaftsreferat angewendet werden. Dazu werden wir im Wirtschaftsreferat schrittweise alle wichtigen Prozesse und Verfahren durchforsten und elektronische Lösungen einführen“, kündigt Zafoschnig weitere Maßnahmen zur Digitalisierung seines Referatsbereiches an.

Rückfragen:

Amt der Kärntner Landesregierung
Büro Landesrat Mag. Urlich Zafoschnig
Mag. Miriam Hetzel
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
T 05 05 36-22 710
E miriam.hetzel@ktn.gv.at
W kaernten.at

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