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Wirtschaftspolitischer Adventkalender: Wirtschaftskammer weist Kritik zurück

24 wichtige Wünsche der Wirtschaft beinhaltet der diesjährige Adventkalender der Wirtschaftskammer, der kürzlich an die Politik übergeben wurde. Medienkritik an der Herkunft des Werbemittels verwundert die WK.

Adventkalender 2019
© KK/WKK

Jedes der 24 Kalenderfenster ist mit einer für die Zukunft Kärntens wichtigen Forderung der Wirtschaftskammer bedruckt und beinhaltet – als völlig legale Bestechung - ein kleines Stück Schokolade. Die Wünsche reichen von weniger Bürokratie (1. Dezember) über „Eine Übertretung, einmal zahlen“ (heute) bis zur Stärkung des Lebensstandortes (24. Dezember). In Summe hat die Wirtschaftskammer für Kärntner Meinungsbildner 250 Exemplare dieses Kalenders zum Stückpreis von netto 3,04 Euro anfertigen lassen. Die Kalender wurden vor wenigen Tagen persönlich an die politischen Büros in der Landesregierung und im Landtag übergeben, um auf die Vorschläge der WK aufmerksam zu machen. Eine Kärntner Tageszeitung macht in ihrer heutigen Ausgabe diese Initiative der WK im Sinne des Lebensstandortes und der Kärntner Betriebe lächerlich, weil der Kalender bei einem Produzenten in Deutschland angefertigt wurde.

In Deutschland fündig geworden

Nach Auskunft der mit dem Projekt beauftragten Kärntner Agentur seien derartige individuell gestaltete Schokokalender in Kärnten und auch in Österreich als Werbemittel aber gar nicht erhältlich. WK-Pressesprecher Peter Schöndorfer verweist darauf, dass für die Kärntner Wirtschaft eine Bestellung in Deutschland übrigens auch kein besonders exotischer Gedanke sei: „Deutschland ist unser Hauptexport- und Hauptimportmarkt. Dort etwas zu beschaffen, was es in Kärnten nicht gibt, ist für unsere Unternehmen Tagesgeschäft."

Nachhaltiger Adventkalender

Außerdem habe auch der nachhaltige Kakaoanbau der verwendeten Schokolade, die Verwendung recycelbaren Kunststoffs und die klimaneutrale Produktion des Kalenders überzeugt. Schöndorfer: „Man muss schon einen speziellen Blick auf die Welt haben, wenn man eine solche Aktion medial durch den Kakao zieht – der in diesem Fall sicher nicht nachhaltig bewirtschaftet wird."

Die E-Mail der WK Kärnten auf Anfrage der Kärntner Tageszeitung im Wortlaut:

Servus Name des Redakteurs,
zu Deiner Frage bezüglich unseres Adventkalenders kann ich Dir mitteilen, dass wir eine Kärntner Agentur mit diesem Projekt beauftragt haben, die wiederum mit einem Grafiker aus Kärnten und einer Druckerei aus Kärnten zusammengearbeitet hat. Wir haben also so viel Wertschöpfung wie möglich im Land gelassen.

In Kärnten selbst (und nach unserer Recherche auch in Österreich) gibt es keinen Produzenten für individuell gestaltbare Schoko-Adventkalender. Wir haben uns daher für ein Produkt aus unserem Hauptexportmarkt Deutschland entschieden, das uns auch wegen des UTZ-zertifizierten Kakaos (nachhaltiger Anbau), aufgrund der Verwendung von 100% recycelfähigem Plastik und durch seine klimaneutrale Produktion überzeugt hat.

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