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Wirtschaftsparlament stimmt die Unternehmen auf heißen Herbst ein

Positiver Rechnungsabschluss für 2021 ermöglicht Ausbau des „Testcenter Carinthia“.

WK-Vizepräsident Günter Burger, WK-Vizepräsident Alfred Trey, WK-Vizepräsidentin Astrid Legner, WK-Präsident Jürgen Mandl und WK-Finanzreferent Peter Gauper.
© WKK/Eggenberger
Die Einschätzungen der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in Europa sind derzeit uneinheitlich: Während einerseits vor dem fatalen Zusammentreffen von Inflation, anhaltenden Lieferkettenproblemen und weiteren Energiepreissteigerungen gewarnt wird, haben zuletzt ein Anstieg des deutschen Konjunkturbarometers und die Aussage der IWF-Chefin Kristalina Georgiewa, wonach eine globale Rezession nicht in Sicht sei, für Aufatmen gesorgt.

Das Kärntner Wirtschaftsparlament, die Vollversammlung der Wirtschaftskammer mit ihren mehr als 80 Delegierten, stimmte sich am Dienstag dennoch auf ein herausforderndes Jahr 2022 ein. Präsident Jürgen Mandl erinnert in seiner Rede an die Leistungen der Wirtschaftskammer in der Corona-Pandemie: In den vergangenen 27 Monaten seien 775.000 Unternehmeranfragen per Telefon und E-Mail beantwortet, 144.760 Anträge an den Härtefallfonds (HFF) bearbeitet und 147,6 Millionen Euro ausbezahlt worden. Mandl: „Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen, die diese wichtige Unterstützung für sehr viele Betriebe in schwierigen Zeiten möglich gemacht und damit die unverzichtbare Rolle der Wirtschaftskammer eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben.“

Koralmbahn schafft wirtschaftlich starke Region

Abgesehen von den aktuellen weltwirtschaftlichen Verwerfungen zeichnete Mandl ein chancenreiches Bild der Zukunft: Der mit der Fertigstellung der Koralmbahn 2026 entstehende Wirtschaftsraum Südösterreich wird eine wirtschaftlich starke und in ihrer Lebensqualität unübertreffliche Region schaffen. „Wenn man in nur 45 Minuten zwischen der steirischen und der Kärntner Landeshauptstadt pendeln kann, wird vieles möglich. Dieser neue Wirtschaftsraum Süd muss geprägt sein von gemeinsamen Initiativen in Bildung und Ausbildung, einer synchronisierten Verwaltung und m.E. durch eine starke Fokussierung auf die Energiewende und die damit verbundenen Chancen im Wachstumsfeld Green Tech“, skizzierte Mandl. Erste Vernetzungsschritte auf Ebene des Mikroelektronik-Clusters „Silicon Alps“, der gemeinsamen Initiative „Green Tech Valley“ oder der Zusammenarbeit bei den Forschungsgesellschaftes Joanneum Research und Fraunhofer gebe es bereits. Entscheidend ist für Mandl die Energiewende hin zu einem regionalen, erneuerbaren Energiemix aus Wasser, Wald, Wind, Wasserstoff, Sonne und Biogas: „Dieser Umbau muss auch seitens der Verwaltung zugelassen werden, wenn wir weiterhin erfolgreich sein wollen!“

Spatenstich für das Testcenter Carinthia

Die Wirtschaftskammer wird auch weiterhin – wie schon in der Entwicklung des Test- und Ausbildungszentrums (TAZ) oder bei der Finanzierung der International School Carinthia (ISC) – ihren Beitrag im Thema Bildung leisten: Durch einen harten Sparkurs und eine günstige Wirtschaftsentwicklung im vergangenen Jahr kann in zwei Wochen der Spatenstich für das neue Testcenter Carinthia (TCC) erfolgen, eine europaweit einzigartige Einrichtung zur kompetenzbasierten Testung von Erwachsenen, die auf dem Gelände der Postgarage errichtet wird. Mandl: „Wie schon das TAZ, in dem Jugendliche ihre Stärken und Talente entdecken können, wird auch das TCC einen Benchmark setzen bei der Erwachsenenaus- und -weiterbildung, der dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften entgegenwirken wird.“

Das Projekt TCC wird von allen Fraktionen im Wirtschaftsparlament mitgetragen, der Rechnungsabschluss 2021 wurde einstimmig angenommen. Der Generationenwechsel in der WK ist in vollem Gang: Für ihre jahrzehntelangen Verdienste um Kammer und Standort zeichnete Präsident Mandl den ehemaligen Direktor Michael Stattmann (mit der Goldenen Ehrenmedaille), den früheren Spartengeschäftsführer der Industrie und Leiter der Abteilung „Organisation und WK-Recht“, Johannes Arnold, sowie die langjährige Finanzchefin der Kammer, Cornelia Mack, aus (beide mit der Silbernen Ehrenmedaille).

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