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Wirtschaftsparlament gibt grünes Licht für Kammersparkurs

Die Herbstsession des Kärntner Wirtschaftsparlaments stand im Zeichen positiver Wirtschaftsdaten und beschließt einen Sparhaushalt für 2019.

Landesrat Zafoschnig spricht vor dem Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Kärnten.
© WKK/Studiohorst

Die Stimmung in der Kärntner Wirtschaft ist gut, das war auch bei der Sitzung des Wirtschaftsparlaments im neuen Makerspace am Dienstagnachmittag spürbar. WK-Präsident Jürgen Mandl zog in seinem Bericht einen weiten Bogen von den globalen Herausforderungen zwischen den USA, Russland und China über die mit den Verhandlungen zum Metaller-Kollektivvertrag wiedererstarkte Sozialpartnerschaft in Österreich bis hin zu den großen Erfolgsmeldungen für Kärnten: Infineon-Megainvestition, erneut tolle Kärntner Konjunkturdaten für 2018 und das beste Abschneiden aller Zeiten bei den jüngsten Berufsstaatsmeisterschaften mit elf Medaillen.

Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig stellte zur am Beifall ablesbaren Freude der rund 100 Delegierten die Deregulierungsanstrengungen des Landes mit der Einrichtung der Wirtschaftsombudsstelle und der nunmehr beginnenden Arbeiten zum Entbürokratisierungmasterplan des Landes vor. Spartenobmann Alexander Bouvier gab einen Überblick über die Bedeutung der Kärntner Industrie für den Wirtschafts- und Lebensstandort.

Mit Spannung erwartet wurde der vom Finanzreferenten der Wirtschaftskammer Kärnten, Peter Gauper, er­läuterte Voranschlag für das Haushaltsjahr 2019, der wie immer nach den vom Ge­setzgeber auferlegten Grundsätzen der Zweckmäßigkeit, Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit erstellt und vom Wirtschaftsparlament einstimmig angenommen wurde.

Geprägt war der Budgetierungsprozess von der Wirtschaftskammerreform WKO 4.0 und den Einsparungen, die durch den Einnahmenentfall in Folge der Senkung der Kammerumlagen notwendig geworden sind. Insgesamt beträgt das Einsparungsvolumen 1,1 Mio. Euro im Vergleich zum Rechnungsabschluss 2017 und wird im Wesentlichen durch Reduktionen im Sachaufwand in Höhe von Euro 466.000 Euro, den um rund 349.000 Euro geringeren Personalaufwand, die Einnahmen von 200.000 Euro aus dem Solidarfonds für Investitionen in die Digitalisierung und durch geringere Produktionskosten für die Kammerzeitung im Ausmaß von 77.000 Euro erzielt.  

Die Kammer plant Umsatzerlöse (Umlagen, Gebühren und Leistungserlöse) und Sonstige Betriebliche Erträge in Höhe von 27.041.620 Euro . Dem gegenüber stehen betriebliche Aufwendungen von 27.743.210 Euro . Im betrieblichen Aufwand sind gemäß Haushaltsordnung der Wirtschaftskammern auch Investitionen in Höhe von 2.029.530 Euro enthalten, die durch zweckgebundene Rücklagen finanziert sind. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und Bewegungen aus der Auflösung von zweckgebundenen Rücklagen ergibt sich für das Kammerbudget im Haushaltsjahr 2019 ein ausgeglichenes Budget. 

Das Kammerbudget umfasst die Kammer und die dazugehörigen Betriebe gewerblicher Art. Die Wifi Kärnten GmbH budgetiert selbständig. Im Rahmen des Kammerbudgets werden für Wifi - Investitionen 452.590 Euro veranschlagt, die über Mietverrechnung durch die Wifi GmbH getragen werden. Die Voranschläge der insgesamt 65 Fachgruppen ergeben einen Bilanzverlust von 398.400 Euro, deren Deckung durch die Ausgleichsrücklagen gegeben ist.

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