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Wirtschaftskammer stellt AUA in Frage

Angesichts der seit Jahren dramatisch sinkenden Versorgungsqualität sollten sich die Bundesländer einen neuen Luftdienstleister suchen, schlägt Kärntens WK-Präsident Mandl vor.

WK-Präsident Jürgen Mandl ist der Meinung, dass die Bundesländer einen neuen Luftdienstleister suchen sollten.
© WKK/Helge Bauer WK-Präsident Jürgen Mandl ist der Meinung, dass die Bundesländer einen neuen Luftdienstleister suchen sollten.
Als unrühmlichen vorläufigen Höhepunkt in einer Demontagestrategie bezeichnete heute der Kärntner Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl die Ankündigung der AUA, in den österreichischen Regionalflughäfen mehr als 200 Arbeitsplätze zu streichen. Der Airport Klagenfurt, der ohnehin seit Jahren um eine Neupositionierung kämpfe, verliere damit nicht nur seine Crew-Base mit 32 Jobs, sondern auch neuerlich einen Teil seiner Bedeutung. Mandl: „Erst kürzlich hat die AUA den Flugplan nach Kärnten massiv ausgedünnt, immer wieder werden kurzfristig auch Flüge abgesagt, was zu großen Schwierigkeiten für die Reisenden führt. Ich unterstütze den Vorschlag des Herrn Landeshauptmannes, auf Bundesländerebene über diesen offensichtlichen scheibchenweisen Ausstieg der AUA aus der flugtechnischen Versorgung Österreichs zu beraten und eventuell andere Varianten anzudenken.“

Wenn die AUA nach der Übernahme durch die deutsche Lufthansa 2009 offenbar an der Verbindung der österreichischen Landeshauptstädte mit der Bundeshauptstadt kein Interesse mehr habe und die Mindeststandards nicht erfülle, sollten die Länder bereit sein, gemeinsam Konzepte für andere Anbieter vorzubereiten, schlägt Mandl vor: „Ich bin überzeugt davon, dass es flexiblere Mitbewerber gibt, die an einer solchen langfristigen Partnerschaft Interesse haben.“

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